Opel-Autohaus Korfei in Oberkaufungen besteht seit 25 Jahren – Feier am Samstag

„Wir leben vom Service“

Ein eingespieltes Team: Verkäufer Ralf Schaumburg (von links), die Kfz-Mechaniker Mario Klaus und Carsten Neußel, Kfz-Meister und Serviceberater Michael Kern, Felix Stöhr, der zum Kfz-Mechatroniker ausgebildet wird, und Firmenchef Manfred Korfei. Foto: Stier

Kaufungen. So richtig groß ist das Opel-Autohaus Korfei im vergangenen Vierteljahrhundert nicht geworden. Doch für Firmenchef Manfred Korfei (60) macht genau das die Stärke des einzigen markengebundenen Autohauses in Kaufungen aus: „Ein kleiner Betrieb kann die Beziehung zum Kunden besser pflegen als ein großer Laden. Und wir leben nun mal von unserem guten Service.“

Am morgigen Samstag, 18. Dezember, feiert das Familienunternehmen an der Sensensteinstraße in Oberkaufungen seinen 25. Geburtstag - aber nur intern und im kleinen Kreis. Belegschaft und Familie bilden dabei eine Mannschaft mit klarer Aufgabenverteilung: Kfz-Meister Manfred Korfei ist der Chef, Ehefrau Inge managt das Büro, ein Verkäufer ist für das Neu-, Jung- und Gebrauchtwagengeschäft zuständig, in der modernen Werkstatt kümmern sich ein Kfz-Meister, zwei Gesellen und ein Auszubildender um Opel und Fahrzeuge aller anderen Marken.

Die Opel-Krise, ausgelöst durch den Niedergang der amerikanischen Mutter GM, hat Korfei ohne Blessuren überstanden. Inzwischen sind auch die Auswirkungen der Abwrackprämie überwunden, macht sich die wieder anziehende Konjunktur auch in dem Autohaus am Losseufer bemerkbar.

Gebrauchtwagen

Das vor allem gepflegte Geschäft mit Jung- und Gebrauchtwagen zieht wieder an, bei den Neuwagen arbeitet Korfei mit dem Opel-Riesen Dürkopp in Kassel zusammen.

Bis zum 65. Lebensjahr will der gebürtige Großalmeröder, der seit 33 Jahren in Kaufungen lebt, hier auch lange Jahre selbst Fußball spielte und im Vorstand der SG mitarbeitete, das Autohaus noch führen. Bis dahin will er für einen „vernünftigen Übergang“ sorgen. Ob dann doch noch eine der beiden Töchter den Betrieb übernimmt oder ein Mitarbeiter einsteigt, sei heute noch völlig offen, sagt Manfred Korfei.

Bis diese Frage geklärt ist, will der 60-Jährige das Unternehmen auf dem heutigen guten Niveau als einzige Markenwerkstatt in der Gemeinde halten.

Danach können neue Ziele mit dem Wohnmobil angesteuert werden, mit dem Inge und Manfred Korfei seit Jahrzehnten durch Europa rollen. (tom)

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