Stellplatz am Sensenstein wird gut angenommen - Dorfspaziergänge und zentrale Buchungsstelle geplant

Wohnmobil-Touristen lieben Nieste

Platz für zehn Wohnmobile: Der Stellplatz an der Jugendburg Sensenstein wird immer beliebter. Links: Heimleiter Dirk Fuhrmann, rechts Hausmeister Thomas Ladner. Foto: Stier

Nieste. Unter Wohnmobilisten gilt der Stellplatz der Gemeinde Nieste auf dem Gelände der Jugendburg Sensenstein als der schönste in und um Kassel. Entsprechend stark sind die zehn idyllisch gelegenen Abstellflächen von Besuchern aus Deutschland, den Niederlanden und Skandinavien belegt.

Kamen die Besucher früher oft nur für eine Nacht, so liege die Verweildauer heute häufig bei drei oder vier Nächten, berichtete Thomas Ladner, Hausmeister auf dem Sensenstein und für den Wohnmobil-Stellplatz zuständig.

Fünf Euro pro Nacht

Besonders attraktiv ist der Platz, auf dem die Nacht fünf Euro kostet, weil die Einrichtungen der Jugendburg wie Schwimmbad und Sauna mitbenutzt werden können. Die Gäste schätzen den hübschen Wiesenplatz vor allem wegen der Ruhe und der zahlreichen Wanderwege. Helmut Lippert, in der Gemeinde für Touristik zuständig, rechnete vor, dass die Besitzer der Wohnmobile täglich rund 50 Euro in Nieste ausgeben.

Im Vorjahr brachte es die Gemeinde auf 120 000 Tagesgäste, die Jugendheime Sensenstein und Rotte Breite zählten 50 000 Übernachtungen. Irmgard Janentzki, Mitglied im Gemeindevorstand und Leiterin der Niester Wanderschule, kündigte einige Neuerungen an: So soll im Ort eine Art zentrales „Reisebüro“ eingerichtet werden, in der Interessierte rund um die Uhr Angebote der Wanderschule und Übernachtungen in Nieste buchen können. Im Vorjahr zählte die bundesweit in dieser Form einmalige Wanderschule über 2500 Teilnehmer.

Nachdem das neue Wanderwegenetz im Gläsnertal und den anderen Teilen des Naturparks Meißner - Kaufunger Wald sowie Königsalm und Planwagenfahrten immer stärker angenommen werden, wolle man jetzt das Augenmerk der Besucher auch verstärkt auf Nieste selbst lenken. Geplant seien daher regelmäßige Dorfspaziergänge. Zudem solle ein Spazierweg von der Alm ins Dorf ausgewiesen und mit zwei Ruhebänken ausgestattet werden. (tom)

Von Thomas Stier

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