Fuldabrücker CDU-Kommunalpolitiker mit 66 Jahren gestorben

Wolfgang Schatka ist tot

Wolfgang Schatka Archivfoto: Fischer

Fuldabrück. Der Fuldabrücker Kommunalpolitiker Wolfgang Schatka ist tot, er ist am Mittwoch im Alter von 66 Jahren überraschend gestorben.

Schatka, von Beruf Lehrer und als Realschulkonrektor in den Ruhestand gegangen, war über viele Jahre ehrenamtlich und politisch aktiv. Für sein großes Engagement in der Kommunalpolitik, in seiner Kirchengemeinde und als Schiedsmann wurde er im Jahr 2010 vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Christliche Grundwerte

Wolfgang Schatka war 1976 in die CDU eingetreten, von 1977 bis zu seinem Tod war er Gemeindevertreter der Union. Von 1977 bis 1981 und seit August 2006 leitete er die CDU-Fraktion im Fuldabrücker Parlament.

Schatka gehörte verschiedenen Ausschüssen des Parlaments an. Über viele Jahre übte er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung aus.

Schatkas politisches Engagement war getragen von den Grundwerten seines christlichen Glaubens. In seinem Bestreben, die politische Gestaltung seiner Gemeinde voranzutreiben, konnte er sehr hartnäckig sein, persönlich verletzend war er dabei nie. Diese Eigenschaft ermöglichte es ihm auch, als allseits anerkannter Schiedsmann einen Ausgleich der Interessen zu erreichen. Seit dem Jahr 1985 war Schatka ohne Unterbrechung als Schiedsmann im Ortsteil Denn- / Dittershausen tätig.

Beerdigung am 5. Juli

Fuldabrück verliert mit Wolfgang Schatka einen Menschen, der sich weit über das normale Maß für seine Mitmenschen engagiert hat.

Wolfgang Schatka hinterlässt Ehefrau und drei erwachsene Töchter. Die Beerdigung findet am Dienstag, 5. Juli, ab 14 Uhr auf dem Friedhof Dennhausen statt. (hog)

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