Vellmarer Ehepaar freut sich über ungewöhnlich große Rizinus-Pflanze – Samenschale extrem giftig

Ein Wunderbaum im eigenen Garten

Außergewöhnliches Exemplar: Über seinen Wunderbaum freut sich Hobbygärtner Kurt Springer. Foto: Brandau

Vellmar. Im Garten von Margita und Kurt Springer grünt und blüht es überall. Kein Wunder, denn die beiden Rentner sind begeisterte Hobbygärtner. Zu ihren Lieblingspflanzen gehören seit Jahren schon die sogenannten Wunderbäume, die den lateinischen Namen Ricinus communis tragen.

„Diese dekorative exotische Pflanze, die ihren Ursprung in Nordost-Afrika hat, erreichte in den letzten Jahren immer eine Höhe von etwa einem Meter“, berichtet Kurt Springer. Doch in diesem Jahr sei die Pflanze, aus deren Samen das legendäre Rizinusöl gewonnen wird, mit bereits 1,50 Meter viel größer geworden. Eine Erklärung dafür hat der 74-Jährige allerdings nicht.

Bereits im März habe er den Samen in einen Blumentopf gepflanzt und auf der Fensterbank gleichmäßig feucht gehalten. Rund zwei Wochen dauerte der Keimvorgang, dann zeigte sich die Pflanze, die als Wind- und Sichtschutz, gut gedüngt und gewässert, im eigenen Garten hervorragend wächst.

90 Zentimeter Durchmesser

In diesem Sommer sogar extrem gut, denn einige der Blätter haben bereits jetzt einen Durchmesser von 90 Zentimetern. „Außergewöhnlich groß“, wie Hobbygärtner Springer anmerkt.

Allerdings sollte man Kinder von der exotischen Pflanze fernhalten, denn ihre Samenschale ist extrem giftig.. Sie enthält toxisches Eiweiß und ist lebensbedrohend. Aus dem ungiftigen Samen selbst wird das gelbliche Rizinusöl gepresst, das unter anderem im medizinischen Bereich Verwendung findet. Für Margita und Kurt Springer hat das keine Bedeutung, denn die beiden Hobbygärtner erfreuen sich an der Artenvielfalt in ihrem Garten und Naherholungsgebiet, in dem sie gemeinsam ihre freie Zeit genießen. (pwb)

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