Mehr als die Hälfte der Fälle wurde 2012 aufgeklärt

Kriminalstatistik für  Altkreis Kassel: Zahl der Straftaten ist gesunken

Kreis Kassel. Der Trend ist erfreulich, seit Jahren sinkt in Nordhessen die Zahl der Straftaten. Auch im Landkreis Kassel ist diese Entwicklung festzustellen. So sank die Zahl der Straftaten von 7873 im Jahr 2011 auf 7671 im vergangenen Jahr.

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Die Gründe dafür liegen unter anderem in der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung sowie im Rückgang des Vandalismus nach verstärkten Anstrengungen gemeinsam mit den Kommunen, sagte Wilhelm Küllmer, Leiter des Polizeireviers Kassel-Ost. Der Erste Polizeihauptkommissar stellte jetzt Vertretern der sieben Gemeinden im östlichen Altkreis Kassel die Kriminalstatistik 2012 vor.

Wilhelm Küllmer

Erhebliche Steigerungen gebe es in diesen Gemeinden dagegen bei den Rauschgiftdelikten. Grund ist ein Strategiewechsel der Polizei. „Wir wollen die Szene aufhellen und haben daher einen erheblichen Kontrolldruck aufgebaut“, sagte Küllmer.

So habe man – auch mit Unterstützung der Operativen Einheit Kassel und ziviler Polizeikräfte – öffentliche Plätze, Haltestellen, Diskotheken, Spielhallen, große Feste und die Ausfallstraßen in den Blick genommen.

„Je mehr wir kontrollieren, desto mehr Straftaten fördern wir hier zutage“, erläuterte der Erste Hauptkommissar.

Mehr Drogendelikte

So stieg die Zahl der Drogendelikte in der Statistik etwa für Kaufungen von zwölf (2011) auf 21, in Lohfelden von acht auf 18. Erfreulich sei die Entwicklung bei der Aufklärungsrate. Sie habe sich in fast allen Ost-Gemeinden, teilweise deutlich, verbessert (siehe Grafik).

Von Holger Schindler

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