Geschichts- und Museumsverein lud zum Mühlenfest ein – Über 500 Besucher kamen

Zauberei und alte Geräte

Wie geht der Knoten auf?: Zauberer El Lobo (von links) zieht die Kinder Lina Preusker (verdeckt), Karla Becker, Johanna und Eva Bretthauer (alle aus Kassel) sowie Luca-Marie Lange (aus Fuldatal) in seinen Bann. Fotos: Hobein

Fuldatal. Reges Treiben herrschte beim 7. Mühlenfest des Geschichts- und Museumsvereins (GuM) Fuldatal. Über 500 Besucher wurden von der Mühlenmaus Gumi in Form einer kleinen Holzplakette bei dem Fest rund um die Obermühle in Wilhelmshausen begrüßt. Ein buntes Programm für die Besucher, besonders für die Kinder, hatten die Organisatoren aufgeboten, damit alle Gäste auf ihre Kosten kamen.

Neben der Mühle und der Museumsscheune konnte eine neugestaltete Fläche mit vielen Geräten besichtigt werden. „Es ist immer gut, was hier geboten und gezeigt wird, besonders die alten landwirtschaftlichen Geräte finde ich interessant“, meinte der 70-jährige Manfred Bein aus Rothwesten, der schon mehrfach bei den Veranstaltungen an der Obermühle war.

Oldtimer

Neben vielen alten Ackerpflügen, der älteste war ein Beetpflug aus der Zeit um 1850, gab es Kartoffelroder, einen Heuwender sowie eine Sämaschine zu sehen. Einige Oldtimer, ein Goggomobil und zwei alte Lanz-Bulldogs, die reges Interesse fanden, rundeten das Bild rund um die Obermühle ab.

Fritz Betz, der Mühlenbeauftragte des Vereins, zeigte bei mehreren Rundgängen den Besuchern, wie die Mühle im Betrieb arbeitete. Die Kinder wurden mit verschiedenen Spielen beschäftigt, bei denen sie kleine Preise gewinnen konnten. Der elfjährige Moritz Franz aus Kassel war eifrig dabei, Haferflocken herzustellen, die er sich dann mit nach Hause nahm.

Das Duo Zauberballon aus Vellmar zog die Kinder in ihren Bann. Diese waren erstaunt über die vielen kleinen Tricks des Zauberers El Lobo, dem Wolf. Zauberin Lupina, die Wölfin, faszinierte die Kinder mit ihren Malaktionen.

Bei einem kleinen Bücherflohmarkt des Lesertreffs Wilhelmshausen konnten Besucher Bücher zu günstigen Preisen erwerben. Und natürlich gab es bei dem Mühlenfest auch ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, das viele nach einem Rundgang gern in Anspruch nahmen. Mit Kaffee und Kuchen bis zur Bratwurst und verschiedenen Getränken, hatten die Helfer des Vereins für das Wohl der Gäste gesorgt. Musikalisch umrahmt wurde das Mühlenfest vom Posaunenchor Simmershausen, der die Gäste mit vielen bekannten Liedern unterhielt.

So war schließlich der GuM-Vorsitzende Volker Luckhard über den großen Zuspruch an diesem Tag mehr als zufrieden. „Das Mühlenfest gehört mittlerweile schon traditionell zu Wilhelmshausen“, meinte Luckhard. Es findet immer am Deutschen Mühlentag statt.

Von Klaus Hobein

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