Chorgemeinschaft Sandershausen feierte 150. Geburtstag

Niestetal. „Ohne Frauen wären wir heute nicht mehr singfähig“, sagt Michael Neigert, als er der Chorgemeinschaft Sandershausen, die ursprünglich als Männerchor gegründet wurde, zum 150. Geburtstag gratuliert.

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“, erläuterte der Präsident des hessischen Chorverbandes.

Bilder vom großen Fest

150 Jahre Chorgemeinschaft Sandershausen

500 Gäste folgten in der Niestetaler Mehrzweckhalle der Einladung des Chorleiters Kurt Hellwig, „ein musikalisches Paradies zu erobern“ und belohnten die in vier verschiedenen Chor-Formationen auftretenden 40 Sänger mit herzlichem Applaus und der Bitte um Zugabe. „Verzückt vibrierende Trommelfelle“ hatte sich Regina Luh, die Vorsitzende des Vereins, zu Beginn gewünscht.

Kontakt:

Chorgemeinschaft Sandershausen, Regina Luh, Vorsitzende, Tel. 05604/6067, und Sandra-Catherine Hieser, Pressesprecherin des Vereins, Tel. 0561/703 42 74.

„Wir singen das ungleich besser“, scherzte Kurt Hellwig, als er den Drafi-Deutscher-Schlager „Marmor, Stein und Eisen bricht“ ansagte. Verschmitzt gab der Kleine Chor das vertonte Heinz-Erhardt-Gedicht von der Made, deren Gatte vom Blatte fiel, zum Besten. Spätestens nach „Bel Ami“ und „Ganz Paris träumt von der Liebe“ mit Begleitung von Julia Reingardt am Piano war das Publikum verzaubert und beschwingt.

Nachdem der Frauenchor den Trude-Herr-Schlager „Ich will keine Schokolade“ vorlegte, zog der Männerchor nach und behauptete, keinen Porsche Turbo zu wollen. Sandra-Catherine Hieser besang den „Kaiser meiner Seele“ von Robert Stolz. Die Vize-Dirigentin der Chorgemeinschaft, Juliane Sandrock, trat mit „La vie en rose“ von Edith Piaf als Solistin auf.

Geburtstagsparty

Besonders viel Applaus gab es für die gesungene Version des „Can-Can“ und den Whitney-Houston-Hit „One Moment in Time“ (Kleiner Chor). Auch das Paris-Medley des Gemischten Chors kam hervorragend an. Im Anschluss an das Konzert folgte eine Geburtstagsparty mit Grußworten und Ehrungen. Die Urban Swing Workers aus Kassel spielten zum Tanz auf.

Rubriklistenbild: © HNA/Wienecke

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