BI Pro A44 zeigt sich empört

BI Pro A44 empört: „Rechnungshof darf nicht über Trasse entscheiden“

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Dr. Wolfram Glaß

Kaufungen/Helsa. Die Bedenken des Bundesrechnungshofs gegen eine ortsferne Trasse der Autobahn 44 bei Kaufungen sorgt für Empörung bei der Bürgerinitiative (BI) Pro A 44.

„Jetzt bekommen die Politiker sowohl in Wiesbaden als auch in Berlin für ihre Entscheidung die Quittung, eine rein auf politischen Kompromissen basierende A 44 geplant zu haben“, sagte BI-Vorsitzender Dr. Wolfram Glaß. Wäre die Autobahn am Kasseler Kreuz in gerader Linie in Richtung Osten weitergebaut worden, „würde die A 44 nicht zur teuersten Autobahn der Welt avancieren“. Kritik übt Glaß an den seinerzeit verantwortlichen Politikern. „Die Herren Eichel, Joschka Fischer, Koch und Posch“ tauchten ab und ließen die Menschen in Kaufungen und Helsa im Regen stehen.

Als einzige Möglichkeit, die baulichen Schwierigkeiten im Bereich Kaufungen zu vermeiden, sieht der BI-Vorsitzende eine Trassenführung zwischen der Kunstmühle und dem Kasseler Kreuz. Den Runden Tisch zur A 44 und die Politiker fordert Glaß zum Protest gegen den Rechnungshof auf. Es könne nicht sein, dass dieser über die Trasse entscheide. (ket)

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