Schüler aus Rothwesten und Simmershausen in der Manege

Akrobatisch: Mika (oben, von links nach rechts), Bryan, Carolin, Fenja, Jannik, Chiara, Vanessa und Malaika (vorn) zeigten bei der Pyramide gute Körperbeherrschung.

Fuldatal. Dass die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Rothwesten und der Grundschule Simmershausen zu Schulzeiten einen Zirkus besuchen,  ist bereits etwas Besonderes. Wenn die Kinder dann auch noch selbst die Stars der Manege sind, wirkt die Begeisterung der 179 Schüler auf ihr Publikum  ansteckend.

„In drei Tagen haben sich Persönlichkeiten entwickelt und die Kinder haben das Programm gelebt. Hier konnte jeder seinen eigenen Zirkustraum verwirklichen“, freute sich der Schulleiter der beiden Schulen, Achim Kessemeier.

Der Zirkus Bellissimo um Inhaberin Sylvia Kaselowsky und Marcello Maatz hatte sein Zelt auf dem Festplatz der Schneeganshütte aufgeschlagen und drei Tage lang mit den Grundschülern ein Zirkusprogramm einstudiert. Von Hund- und Ziegendressur über spektakuläre akrobatische Übungen am Boden, auf dem Drathseil und frei schwebend an einem Ring und einer Schaukel in der Luft bis hin zu einer Fakir- und Clownshow reichte das Programm. Dabei wurden die Klassen getrennt und altersübergreifend nach Interessen unterteilt. Am Ende hatte jeder der Schüler seinen Auftritt vor einem großen Publikum.

Bei allen drei Vorführungen, zwei Galaabenden für die Eltern und eine Vorführung für die Grundschule Ihringshausen und die Fuldataler Kindergärten, war das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt und so verfolgten über 1000 Besucher die Darbietungen. „Wir hatten an unserer Schule auch schon einmal das Zirkusprojekt, daher kannte ich das Programm. Es war alles sehr gut aufgeführt“, lobte Schülerin Etienne aus Ihringshausen. Die Kinder aus Rothwesten und Simmershausen lernten nicht nur die Tricks in der Manege kennen, sondern befassten sich zudem mit dem Zirkusalltag. Kessemeier möchte das Projekt langfristig etablieren.

Fotos aus der Manege

Zirkusprojekt in Fuldatal

Alle vier Jahre soll es stattfinden, sodass jedes Kind einmal in seiner Grundschullaufbahn daran teilnehmen kann. Finanziert wurde die Zirkuswoche durch Elternspenden, eine Spende der Kasseler Sparkasse und der kostenfreien Bereitstellung des Festplatzes durch die Simmershäuser Vereine und Verbände. „Wir hoffen, dass wir diese Unterstützung auch in Zukunft erfahren“, sagte Kessemeiser. (ptk)

Von Tobias Kisling

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