Theatergruppe Eiterhagen-Wattenbach spielt das Stück „Stress im Champuss-Express“

Zugfahrt mit Räuberpaar

Kleiner Spaß: Das Räuberpaar aus dem Stück „Stress im Champus-Express“, dessen Identität vorerst noch geheim bleibt, überfällt bei den Proben ausnahmsweise nicht die anderen Schauspieler, sondern den Bühnenbildner Christian Hill (mit Malkasten), die Souffleuse Jane Ackermann (Mitte), die Regieassistentin Katharina Driesen und den Tontechniker Reinhard John (vorn). Fotos:  Wienecke

Söhrewald. Der Räuber Rudolf und sein weibliches Gegenstück Kati sind in ihrem Element. In dem neuen Stück der Theatergruppe Eiterhagen-Wattenbach mit dem Titel „Stress im Champus-Express“ rauben sie – mit Spielzeugpistolen bewaffnet – reiche Fahrgäste eines Zuges aus.

Identität bleibt geheim

„Die wahre Identität der Räuber wird noch nicht verraten“, sagt die Regisseurin Elvi Kübler, die auch mitspielt. Es bleibt also abzuwarten, ob sie sich bei der Premiere am Sonntag, 3. November, die um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Eiterhagen stattfindet, zu erkennen geben. Eine zweite Vorstellung, wird am Sonntag, 10. November, ab 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Wattenbach gezeigt. Ins Schwitzen dürften die beiden Ganoven jedenfalls kommen, denn ihr Fluchtplan scheitert, da der Zwischenstopp des Zuges entfällt.

Knallige Krawatte gesucht

Ernst List spielt diesmal einen Versicherungsmakler, der versucht, den Fahrgästen des Champus-Expresses Policen aufzuschwätzen. „Ich bin für die Rolle noch auf der Suche nach einer knalligen Krawatte“, sagt der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Eiterhagen-Wattenbach. Kathrin Zeyen, Monika Kördel, Julian Wagner, Karina Heinemann, Katharina Tornow, Laura Haße und Daniel Flinsch, der in Koblenz arbeitet, stehen ebenfalls auf der Bühne.

Hendrik Driesen hat in seiner Kindheit schon einmal mitgespielt. In seiner Rolle als Omas Liebling Harvey ist er trotz seines Rocker-Outfits auf der Suche nach einem Leuchtschlumpf für seine Sammlung. Seine Frau Katharina Driesen hat die Regieassistenz übernommen. „Bei den Proben können nicht immer alle kommen, ich spiele dann diese Rollen“, erläutert sie.

Ackermann souffliert

„Der erste Texthänger sorgt für den ersten Applaus“, weiß Jane Ackermann, die ständig mitliest und den Darstellern bei Bedarf umgehend soufflieren wird. Christian Hill hat das Bühnenbild im heimischen Wohnzimmer aus Pappkartons gebaut. Die Zugfenster stellt er durch Betttücher dar, auf die er vorbeifliegende Landschaften gemalt hat. Reinhard John saß bislang immer nur im Publikum.

Das Angebot des Elektronikers, die Gruppe künftig mit ausgefeilter Ton- und Lichttechnik zu unterstützen, wurde allerdings sehr gern angenommen. Infos erteilt Elvi Kübler, Tel. 0 56 08/ 9 15 53

Von Bettina Wienecke

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