Gemeindebrandinspektor Kasten Schreiber verabschiedet – Stephan Bader als Nachfolger ins Amt eingeführt

Zwei Fahrzeuge und viele Emotionen

Symbolische Übergabe des Strahlrohrs: Der scheidende Gemeindebrandinspektor Karsten Schreiber überreicht seinem Nachfolger Stephan Bader symbolisch das Strahlrohr vor einem der zwei neuen Löschgruppenfahrzeuge des Typs HLF 20/16. Foto: Sommerlade

Fuldatal. Es gibt nicht viele Tage, an denen emotionale, interessante und denkwürdige Momente zusammenkommen. Der vergangene Freitag war solch ein Tag. Das war die Meinung von Karsten Schreiber. „Heute ist ein besonderer Tag mit vielen markanten Ereignissen“, begrüßte der scheidende Gemeindebrandinspektor die Gäste in der voll besetzten Fahrzeughalle der Feuerwache Fuldatal.

Aus ganz Deutschland waren Feuerwehrleute, Geschäftspartner und Freunde der Fuldataler Wehr zum Festakt gekommen, um mehrere feierliche Momente mitzuerleben. Neben der Verabschiedung Schreibers und der Amtseinführung seines Nachfolgers Stephan Bader stand die Übergabe zweier Löschgruppenfahrzeuge (HLF 20/16) an die Wehren von Simmershausen und Rothwesten im Mittelpunkt des Abends.

„Hiermit findet ein mehrjähriges Beschaffungsverfahren seinen krönenden Abschluss“, freute sich Bürgermeisterin Anne Werderich über die neuen Fahrzeuge, für die die Gemeinde jeweils rund 250 000 Euro aufbrachte. „Gut angelegtes Geld zum Wohle der Allgemeinheit.“

Ähnlich sah dies Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, selber aktives Feuerwehrmitglied: „Diese technischen Geräte dienen der Gefahrenabwehr. Bedient werden sie von engagierten Menschen, die sich dem Feuerwehrgedanken verschrieben haben und dafür viel Zeit und Arbeit aufwenden. Dafür gebührt ihnen großer Dank.“

Dankesworte richtete er auch an den scheidenden Gemeindebrandinspektor: „Sie haben Ihre Tätigkeit mit Herz und Verstand ausgeübt und waren vielen Feuerwehrleuten ein leuchtendes Vorbild“, lobte er das langjährige Wirken Schreibers. Und dessen Nachfolger riet er in Anlehnung an ein bekanntes Sprichwort: „Treten Sie nicht in die Fußstapfen Ihres Vorgängers. Denn dann hinterlassen Sie keine eigenen Spuren.“

Für diese will Bader ab 1. April mit seinem eigenen Konzept sorgen. „Ich übernehme eine personell, materiell und organisatorisch gut aufgestellte Wehr und freue mich auf meine Aufgabe. Die Schwerpunkte meiner künftigen Tätigkeit liegen neben der Erneuerung der Technik im Streben, den Ausbildungsstand weiter auf hohem Niveau zu halten und ausreichend gute Jugendarbeit anzubieten. Dann muss uns um die Fuldataler Wehr nicht bange sein.“

Von Martina Sommerlade

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