Leitungen und Fahrbahn neu – Anwohner sollen mit zur Kasse gebeten werden

Zwei Hoofer Straßen dran

Schauenburg. Zwei Straßebauprojekte für zusammen gut eine Million Euro plant die Gemeinde Schauenburg in diesem Jahr. Die Herkulesstraße und die Straße Im Wiesengrund im Ortsteil Hoof sollen auf Vordermann gebracht werden. In beiden Fällen kommen auf die Anwohner Anliegergebühren zu.

In kompletter Länge für eine Sanierung angemeldet ist die Herkulesstraße. Nach Angaben von Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) sollen zunächst Kanal und Wasserleitung bis zur Straße An der Bauna erneuert werden. Für den Kanal haben die Gemeindewerke 380 000 Euro, für die Wasserrohre 170 000 Euro eingeplant. Eine neue Fahrbahndecke soll zusätzlich 260 000 Euro kosten. Letzteres wird nicht von den Gemeindewerken, sondern aus dem regulären Haushalt bezahlt.

Welcher Betrag zusätzlich für den Straßenbau auf die Anwohner zukomme, stehe noch nicht fest, betont Gimmler. Schließlich gebe es erst eine Vorplanung. Und natürlich müsse zunächst das Parlament über den Haushalt beraten und beschließen sowie der Landkreis als Aufsichtsbehörde seine Zustimmung zu den geplanten Ausgaben geben. Dadurch könnte sich auch der zeitliche Ablauf nach hinten verschieben. Gimmler rechnet damit, dass ein erster Bauabschnitt in der Herkulesstraße erst nach dem Sommer über die Bühne geht.

Gleiches gilt für die Straße Im Wiesengrund. Dort steht der Abschnitt zwischen Dalwigkstraße und Wahlgemeinde für eine Erneuerung auf dem Programm. 110 000 Euro soll die Fahrbahn kosten. 93 000 Euro sind von den Gemeindewerken für den Kanal und 55 000 Euro für die Wasserleitung vorgesehen.

Natürlich könnten sich die Beträge noch ändern, sagt Gimmler, wenn man beim Öffnen der Straße deren tatsächlichen Zustand sehe. Immerhin vermutet sie bei der Straße Im Wiesengrund einen sparsam gestalteten Aufbau aus den 50er- und 60er-Jahren.

Fertig ist bereits der Abschnitt der Straße zwischen Raiffeisenstraße und Dalwigkstraße. Dieser Teil werde dann zusammen mit den anderen Anliegergebühren abgerechnet, erläutert die Rathauschefin.

Info-Treffen

Bevor es los geht, sollen Versammlungen mit den Betroffenen stattfinden. „Allerdings erst, wenn die Vorplanung fertig und nicht mehr mit Schnee zu rechnen ist“, sagt Gimmler.

Von Sven Kühling

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