Diamantene und goldene Konfirmation in Altenritte: 32 Frauen und Männer erinnerten sich an ihre Einsegnung

Zwei lange Jahre mit dem strengen Pfarrer Rose

In den 50er-Jahren konfirmiert: Herta Mumberg (vorn von links), Helmut Werner, Liselotte Henkes, Anni Krug, Waltraud Haupt und Helga Schubert sowie Christel Trümper (mittlere Reihe von links), Pfarrerin Claudia Barth, Anni Schmidt, Elisabeth Kysella, Manfred Momberg, Hans Krug, Wilma Mohr, Elfriede Engel , Liselotte Sauer und Hans Köberich, ganz hinten Heinz Kersten (von links), Elli Siemon, Doris Dolle und Ännchen Franke. Foto: Bornemann/nh

Baunatal. „Weißt Du noch?“ Keiner hat es gezählt, aber das war ganz sicher die meist gestellte Frage bei den diamantenen und goldenen Konfirmation der evangelischen Kirchengemeinde Altenritte.

32 Frauen und Männer erinnerten sich ihrer Einsegnung vor 60 beziehungsweise 50 Jahren. Jeweils zwei Konfirmandenjahrgänge – 1952/53 und 1962/63 – feierten gemeinsam, da im vergangenen Jahr kein solches Fest stattgefunden hatte.

Sowohl die diamantenen als auch die goldenen Konfirmanden waren vom strengen Pfarrer Rose auf die offizielle Aufnahme in die Kirchengemeinde vorbereitet worden. „Wir mussten viel auswendig lernen für die Prüfung, die zehn Gebote, Teile aus dem Katechismus, Kirchenlieder“, so erinnert sich Herbert Bornemann (63).

Nachfolger moderater

Aber die Jüngeren hatten dann Glück: Auf den strengen Rose, dem die Konfirmanden auch mal Streiche spielten, folgte Pfarrer Kraushaar, der nicht ganz so heftig auf die reine Lehre pochte. Er ließ den jungen Leuten auch mal eine längere Leine, erzählt Bornemann.

1962 und 1963 eingesegnet: Bärbel Neusel (vorn von links), Renate Göbel, Ursula Harms und Ursula Lieberknecht sowie – neben Pfarrerin Claudia Barth – Brigitte Gerke (mittlere Reihe von links), Roswitha Gibhardt und Anneliese Wolkonski, ferner Margit Holub (hinten von links), Giesela Dittmar, Lothar Landgrebe, Hans-Günter Jakob, Erwin Trinter und Herbert Bornemann. Foto: privat/nhnh

Fast zwei Jahre dauerte der Konfirmandenunterricht, der für die älteren Jubilare in die Wiederaufbauzeit nach dem Krieg und für die jüngeren in die Aufbruchphase des Bauna-Tals nach der Ansiedlung des VW-Werks fiel. An diese Jugendjahre erinnerte auch Pfarrerin Claudia Barth im Gottesdienst in der Heilandskirche. Anschließend ging es zum Mittagessen und später zur Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen ins nahe Hotel Stadt Baunatal. (ing)

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