Schmallenberg-Virus breitet sich im Kreis aus

Zweites Lamm gestorben

Kreis Kassel. Ein zweites Lamm ist im Landkreis Kassel an der Schmallenberg-Krankheit gestorben. Das teilte Kreissprecher Harald Kühlborn am Donnerstagnachmittag mit.

Die Eingeweide des Tieres waren vom Veterinäramt untersucht worden, dabei wurde das Virus nachgewiesen. Vergangene Woche war ein erster Todesfall im Kreis registriert worden.

Der Kreis teilte die Orte nicht mit. Auf der Homepage des Hessischen Umweltministeriums sind die beiden Fälle Ortsteilen von Breuna und Calden zugeordnet.

„Es wird nicht das letzte Opfer sein“, sagte Kühlborn. Man müsse davon ausgehen, dass die Krankheit sich bereits weiter verbreitet habe. Das Virus wird durch Stechmücken übertragen.

Neben Schafen sind auch Ziegen und Rinder bedroht, Behandlungsmöglichkeiten gibt es nicht. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.

Im Landkreis Kassel gibt es 330 Schafhalter mit 11 300 Tieren, 173 Halter von Ziegen (1400 Tiere) und 400 Halter von Rindern (17 900 Tiere).

Eine Meldepflicht für die Krankheit gibt es nicht; Tierhalter sind aber aufgerufen, Verdachtsfälle an das Veterinäramt zu melden. (hog) www.hmuelv.hessen.de

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