Hochzeitsmesse Kassel lockte am Wochenende 2500 Besucher in die documenta-Halle

„Da kriegt man Gänsehaut“

Die Qual der Wahl: Bei Modenschauen konnten sich die Besucher zusätzlich über aktuelle Trends in der Brautmode informieren. Hier umgeben fünf weibliche Modelle einen Bräutigam in einem Anzug, der nicht nur zur Hochzeit getragen werden kann. Fotos: Koch

Kassel. Eine Wolke der Glückseligkeit schwebte am Wochenende, zwei Tage lang, über der documenta-Halle. Ein Lächeln lag auf den Lippen der meisten Menschen, die hier anzutreffen waren: Verliebte Paare, stolze Trauzeugen und gerührte Brauteltern machten das Gros der insgesamt 2500 Besucher aus.

Zum 15. Mal fand in Kassel die Hochzeitsmesse statt. 50 Firmen aber auch Kirchen und Standesämter informierten die Besucher über alles rund um eine besonderes Fest. Sie kamen nach Auskunft von Messe-Veranstalter Otto Martelleur aus einem Umkreis von hundert Kilometern.

Andrea Diehl (21) und ihr künftiger Ehemann Andy Hildebrandt (24) sind aus Helsa-Wickenrode nach Kassel gekommen und die junge Braut hat ihre Eltern Günter und Martina Diehl aus Witzenhausen gleich dazu eingeladen. Gemeinsam schlendert die Familie an den verführerischen Ständen vorbei: Da werden Blumensträuße, Mietautos und die schönsten Hochzeitstorten präsentiert. „Es macht riesigen Spaß“, sagt die Brautmutter. Wird man sich denn immer generationsübergreifend einig? „Wir sagen schon unserer Meinung“, sagt Martina Diehl und grinst. Dann füge sie jedoch stets den berühmten Satz an: „Aber das ist natürlich eure Sache.“ Die eigene Tochter bei der Anprobe im Brautkleid zu sehen, hat die Eltern sehr berührt. Martina Diehl: „Dabei bekommt man eine richtige Gänsehaut.“ Andreas und Andys Favorit ist ein elegantes, eher schlichtes Kleid mit raffiniertem Stehkragen. Martelleur, Inhaber von Sigrid-Brautmoden, sagt zum aktuellen Trend: Immer mehr Frauen heiraten in Crème statt in Weiß, gerne auch mit farblichen Akzenten. Mode sei aber, was gefällt: „Gestern zum Beispiel habe ich ein sehr schönes Brautkleid verkauft: in Schwarz.“

Von Christina Hein

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