CDU übt Kritik an KVG-Plänen für Nahverkehr

Dominique Kalb

Kassel. Die von der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) für die nächsten Jahre geplanten Änderungen im Nahverkehrsangebot stoßen in der CDU-Fraktion auf Kritik. Die KVG setze mit ihrem Nahverkehrsplan, der von den Stadtverordneten mehrheitlich verabschiedet wurde, die falschen Prioritäten. Von den Christdemokraten waren die Pläne abgelehnt worden.

„Bevor man Busangebote in den Stadtteilen einschränkt, sollte man lieber auf Straßenbahnerweiterungspläne verzichten“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Dominique Kalb. Selbst wenn der Neubau von Straßenbahntrassen aus verkehrstechnischer Sicht sinnvoll sei, müsse aufgrund der wegfallenden Bundes- und Landeszuschüsse der Schwerpunkt auf den Bestandserhalt gesetzt werden.

Die geplanten Änderungen im Nahverkehrsangebot seien Verschlechterungen, die von der KVG „euphemistisch als Optimierung verkauft“ würden, sagt Kalb. Der finanzpolitische Sprecher der CDU, Bernd-Peter Doose, ergänzte: Da sich der städtische Zuschuss an die KVG jährlich auf 28 Mio. Euro belaufe, dürfe erwartet werden, dass die nötige Konsolidierung nicht zuerst beim Angebot für die Kunden beginne. (bal) Archivfoto: Koch

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.