Personalkosten steigen

K+S-Projekt in Kanada startet später und wird teurer

Kassel. Der Düngemittelkonzern K+S pumpt rund 600 Millionen Euro mehr in sein geplantes Kaliwerk in Kanada. Zudem wird der Start der Produktion um ein halbes Jahr auf Sommer 2016 verschoben.

Wie der Dax-Konzern aus Kassel am Montag bekanntgab, stimmte der Aufsichtsrat der Vorstandsentscheidung zu, nun insgesamt 4,1 Milliarden kanadische Dollar (rund 3,06 Milliarden Euro) in das neue Werk zu investieren. Zuvor war K+S von Kosten von 3,25 Milliarden kanadischen Dollar (2,43 Milliarden Euro) ausgegangen.

Grund für die Mehrkosten seien vor allem gestiegene Material- und Personalkosten, aber auch zusätzliche Investitionen in Infrastruktur, sagte ein Sprecher. Das so genannte Legacy-Projekt erfülle nach wie vor die Renditeanforderungen des Konzerns, betonte K+S weiter. Trotz der Startverzögerung will das Unternehmen weiter bis Ende 2017 eine Produktionskapazität von zwei Millionen Tonnen erreichen. (dpa)

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