K+S: Gewinn sinkt wegen niedrigerer Kali-Preise

+

Kassel. Der Kasseler Düngemittel- und Steinsalzhersteller K+S hat im ersten Halbjahr 2013 zwar den Umsatz gesteigert, aber trotzdem Ertragseinbußen verbucht. Vor allem im zweiten Quartal kam der Dax-Konzern nicht an die Werte des starken Vorjahres heran.

Aktualisiert um 8.22 Uhr.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen um 3,7 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro. Wachstumstreiber war dabei das Salzgeschäft. In der Hauptsparte Kali- und Magnesiumprodukte führten hingegen Absatzrückgänge in Verbindung mit niedrigeren Preisen zu einem Umsatzrückgang. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente K+S bis Ende Juni 440,5 Millionen Euro, das sind 5,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Lesen Sie auch:

- K+S kippt Prognose

- K+S im Regiowiki

Im zweiten Quartal drückten dabei der Aufwand für den Verkauf eines Transportschiffs sowie höhere Investitionen auf den Ertrag. Unterm Strich verdiente der Konzern im ersten Halbjahr 296,1 Millionen Euro und damit 13,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

K+S hatte vor einer Woche erklärt, die Ertragsprognose für 2013 nicht länger aufrecht zu erhalten. Ursprünglich hatte der Konzern eine leichte Steigerung des operativen Gewinns erwartet. Seit dem Ausstieg des russischen Kaliriesen Uralkali aus einer Exportallianz herrscht im Kalimarkt jedoch Unsicherheit über die weitere Entwicklung und die Angst vor einem Preisverfall. (wll)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.