Keine Angaben zu Höhe und Stellenabbau

K+S kündigt Sparprogramm an

Kassel. Der Kasseler Dünger- und Salzproduzent K+S stellt die Beschäftigten auf ein Spargrogramm ein: Kostensenkungen seien notwendig, erklärte K-S-Vorstandschef Norbert Steiner. Zu einem möglichen Stellenabbau gab es keine Angaben.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Verwerfungen am Kali-Markt und tendenziell fallender Preise unterstreicht K-S-Vorstandschef Norbert Steiner in einem Brief an die Mitarbeiter die Notwendigkeit von Kostensenkungen.

Über Art und Höhe der Einsparungen machte Steiner keine Angaben, ebenso wenig über über einen möglichen Stellenabbau. Derzeit wird ein Sparprogramm ausgearbeitet. In einigen Wochen soll das Ergebnis vorgestellt werden.

„Um die Ertragskraft und Liquidität unseres Unternehmen zu erhalten, wird es erforderlich sein, dass alle Bereiche einen nennenswerten Beitrag leisten“, schreibt der Vorstandschef. Zur Panik bestehe jedoch kein Anlass. K+S habe in weit über 100 Jahren immer wieder Phasen der Marktänderung erlebt und sie dazu genutzt, noch robuster zu werden, so Steiner weiter. K+S sei ein solides wirtschaftendes Unternehmen mit den beiden Säulen Kali und Salz.

Auslöser der aktuellen Marktturbulenzen ist die Ankündigung des russischen Branchenriesen Uralkali, aus dem Exportkartell BPC mit dem weißrussischen Staatskonzern Belaruskali auszusteigen und die Förderung massiv auszuweiten. Das könnte weltweit zu stark fallenden Kalipreisen führen.

Von José Pinto

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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