Wie kann Kassel schöner werden? Architekturstudenten warten mit Ideen auf

Künstlerparadies auf dem Karlsplatz

Documenta-Archiv auf dem Karlsplatz: Masterstudent Simon Mögel (links) diskutierte mit Kommilitonen die Vorzüge einzelner Entwürfe. Fotos: Dilling

Kassel. Kassel, die Stadt der Brüder Grimm, des Bergparks Wilhelmshöhe und der documenta. So stellt sie sich gern nach außen dar. Doch sehen das die Kasseler Bürger genauso?

Daran hat Marc Nocke so seine Zweifel. Mit einer Arbeitsgruppe hat der Bachelor-Student des Fachbereichs Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung (ASL) untersucht, welche Bedeutung und welche Identität die Stadt für ihre Bürger hat. Man habe nur stichprobenartig Interviews gemacht, sagt Nocke. Doch es zeichne sich ab, dass nicht die Museen, sondern die Einkaufsmeile im Vordergrund steht. Wie Nocke haben sich viele ASL-Studenten während ihrer Semesterarbeit Gedanken darüber gemacht, wie man die Stadt aufhübschen könnte. Die Projekte werden noch bis morgen, Donnerstag, von 10 bis 18 Uhr im K 10 präsentiert.

Mehrere Arbeitsgruppen haben sich mit dem Bau eines documenta-Zentrums auf dem Karlsplatz beschäftigt, inklusive Künstlerateliers mit Blick über die Stadt, einer Bibliothek und Ausstellungsflächen. Die besten Arbeiten haben eine Chance beim Studentenwettbewerb des Baustoffunternehmens Xella mitmachen zu können.

Andere Studenten haben sich mit hässlichen Ecken der Stadt beschäftigt: Das schmuddelige Hansa-Haus könnte an einer für Autos gesperrten Kurt-Schumacher-Straße aufblühen. Und der Hochbunker in Bettenhausen ließe sich zum grünen Biotop mit Erholungswert umbauen. (pdi)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.