Auftakt mit "Meute"

Das Kulturzelt hat begonnen: Warum wir uns auf diese Saison freuen

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Die Band "Meute" aus Hamburg machte den Auftakt zur Kulturzelt-Saison 2018 - und posierte vor ihrem Konzert mit den Organisatoren Lutz Engelhardt und Angelika Umbach vor der Fulda.

Kassel. Manch einer freut sich schon im Winter auf die legendären Bratwürstchen. Nicht nur deshalb freuen wir uns auf den Kulturzelt-Sommer.

Aktualisiert um 21.20 Uhr - Ungewöhnliche Bläserklänge waren am Donnerstagabend der Weckruf für einen tollen Musiksommer an der Fulda: Mit Blasmusik im hypnotischen Techno-Sound hat die Hamburger Brass-Band "Meute" das Kasseler Kulturzelt 2018 eröffnet.

Schon vor dem Konzert bevölkerten viele Hundert Fans des beliebten Sommerfestivals den Biergarten rund um den temporären Konzertbau an der Drahtbrücke. 

Bis zum 25. August gibt es dort noch 32 weitere Auftritte etablierter Musikstars und interessanter Neuentdeckungen zu erleben. Denn nicht nur die Bratwürste machen das Kulturzelt aus. Fünf Gründe, warum wir uns darauf besonders freuen.

1. Weil der Kulturzelt-Biergarten einfach eine unserer liebsten Sommer-Locations in Kassel ist: Nicht nur die Konzertbesucher kommen abends an die Drahtbrücke. Bei ausverkauften Veranstaltungen passen 900 Personen in das zwölf Meter hohe Zelt an der Fulda. Wer sich abends mit Freunden und Bekannten trifft, für den stellt sich in den nächsten Wochen nicht lange die Frage nach einer passenden Location. Im Kulturzelt-Biergarten findet sich für jeden etwas. Besonders hervorzuheben ist die einzigartige Bratwurst. 800 bis 1000 Stück davon gehen an einem Abend über die Theke. Auf den Treppenstufen sitzen und dabei einfach die Atmosphäre auf sich wirken lassen – das macht sie aus, eine unserer liebsten Sommer-Location.

2. Weil das Kulturzelt ein buntes Publikum anlockt: Natürlich gibt es in diesem Jahr keine documenta. Dass deutlich weniger internationale Touristen in der Stadt unterwegs sind, macht aber nichts. An den Abenden vor dem Kulturzelt bekommt Kassel ein ganz besonderes Flair, das sich zwar nicht mit der Atmosphäre eines documenta-Sommers vergleichen lässt, aber trotzdem ein unbeschreibliches Gefühl vermittelt.

3. Weil bei den Konzerten für jeden etwas dabei ist: An 33 Tagen spielt die Musik an der Drahtbrücke. Die Vorfreude auf die Jazzstars wie Till Brönner und Dieter Ilg, auf den wortverliebten Bosse oder Tom Walker mit seinem Riesensong „Leave A Light On“ ist groß, und dazu mischt sich eine freudige Spannung auf die Künstler, die man noch nicht so gut kennt – Berlins bekannteste Straßenmusikerin, Alice Phoebe Lou zum Beispiel. Und dann sind da noch die Künstler, die schon ein oder zig Mal in Kassel zu Gast waren und auf die wir noch in guter Erinnerung haben: Faber, Dub FX, Kettcar und natürlich der traditionelle 17 Hippies-Abschluss.

4. Weil es in diesem Jahr erstmals ein kleines Mini-Festival direkt an der Fulda gibt: Das Tented-Love-Festival ist so etwas wie ein Festival im Festival und feiert seine Premiere (28. Juli) mit Mykket Morton, Mohr, Ma Fleur und Paulina Eisenberg. Somit machen an einem Abend gleich vier Kasseler Bands dort Musik, wo sonst die Stars auftreten. Damit zeigt sich, wie verbunden das Kulturzelt auch den tollen lokalen Künstlern ist, und bietet ihnen eine Bühne für den großen Auftritt. Toll!

5. Weil man sich auch immer kurzfristig noch entscheiden kann: Obwohl mittlerweile gut ein Drittel der Konzerte ausverkauft ist, wird es jeweils ein kleines Kontigent an der Abendkasse geben. Da muss man allerdings schnell sein. Geöffnet wird um 18 Uhr, und die Karten sind meistens nach wenigen Minuten vergeben. Für den Eröffnungsabend am Donnerstag, an dem die elfköpfige Blaskapelle Meute aus Hamburg energiegeladenen Techno spielt, gibt es allerdings keine Karten mehr.

Karten gibt es beim HNA-Kartenservice und online unter www.kulturzelt-kassel.de

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