Analystenerwartungen korrigiert

K+S dämpft die Erwartungen: Aktienkurs rauscht nach unten

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Das Kalibergwerk im kanadischen Bethune hat gewaltige Ausmaße. Doch es immer noch Probleme - mit denen K+S weiter kämpft. 

Mit einer Korrektur der Analystenerwartungen hat der Kasseler Kali- und Salzproduzent K+S seine Aktie auf Talfahrt geschickt.

Das Papier verlor im frühen Handel in der Spitze 12,5 Prozent und rutschte zeitweise unter die 20-Euro-Marke, erholte sich aber im Laufe des Tages etwas.

Das Unternehmen rechnet für dieses Jahr zwar mit einem Anstieg des Ergebnisses von 15 bis 28 Prozent, dämpft aber zugleich die höheren Erwartungen der meisten Analysten. Wie K+S am späten Donnerstagabend mitteilte, rechnet man für das Gesamtjahr mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 660 bis 740 Millionen Euro. Allerdings gingen Analysten bislang im Schnitt von einem Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 797 Mio. Euro aus.

K+S kämpft – wie berichtet – seit Monaten mit Qualitätsproblemen im neuen kanadischen Bergwerk Bethune sowie mit Personalengpässen an seinem größten Standort im hessisch-thüringischen Werrarevier. Dadurch kann das Unternehmen nicht die Mengen fördern, die nachgefragt werden. Am kommenden Dienstag legt K+S seinen Halbjahresbericht vor.

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