Sanierung in zwei Abschnitten - Nordseite soll noch vor der documenta umgestaltet werden

Kurfürstenstraße vor Umbau

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In die Jahre gekommen: Die Kurfürstenstraße muss saniert werden. Die Arbeiten sollen nun auf dieser Seite beginnen.

Kassel. Nach dem Rainer-Dierichs-Platz und dem Ständeplatz ist nun die Kurfürstenstraße an der Reihe: Die Straße, die beide Plätze miteinander verbindet, soll schöner werden. Die Pläne gibt es schon lange.

Nun hat die Stadt den Bauauftrag zur Umgestaltung der nordöstlichen Seite der Kurfürstenstraße vergeben, wo auch die Kasseler Bank ihren Sitz hat.

Mit dem Projekt werde ein noch fehlendes Teilstück zwischen dem neuen Bahnhofsvorplatz und dem Scheidemannplatz gestalterisch ergänzt und damit das Entree in die Innenstadt verbessert, teilt Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) mit. Der betreffende Bereich weise zurzeit erhebliche bauliche Mängel auf. Diese hätten unter anderem dazu geführt, dass die Bereiche um die alten Baumscheiben großflächig abgesperrt werden mussten. Die Wurzeln haben sich nach oben gedrückt.

Die Umgestaltung umfasst die Erneuerung der vorhandenen Gehweg- und Parkplatzflächen, zudem wird ein Radweg integriert. Die zu kleinen Baumscheiben, in denen die Baumwurzeln das angrenzende Pflaster nach oben drückten, sollen deutlich vergrößert werden. Die Geh- und Radwege werden in diesem Abschnitt mit einem Plattenbelag befestigt. Für die Parkflächen ist Öko-Pflaster vorgesehen. Die Ausbaubreite vom Fahrbahnrand der Parkplätze bis zur Häuserfront beträgt etwa elf Meter.

Die Kurfürstenstraße wird auch eine neue Beleuchtung nach dem Vorbild der beiden angrenzenden Plätze erhalten. Wie dort werden sogenannte Leuchtstelen installiert. Die Fahrbahndecken werden ebenfalls saniert.

Fußgänger müssen während der Bauzeit Einschränkungen in Kauf nehmen. Die Gesamtkosten für diesen ersten Abschnitt belaufen sich nach Angaben der Stadt auf 270 000 Euro.

Bereits im vergangenen Jahr wurden vorab die Versorgungsleitungen (Gas- und Wasserleitungen, Stromkabel) durch die Städtische Werke abschnittsweise erneuert. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte Mai beendet sein, sodass die Besucher der documenta 13 ungehindert vom Kulturbahnhof in die Kasseler Innenstadt gelangen können.

Die gegenüberliegende Seite soll nach dem Ende der Weltkunstschau, möglicherweise noch in diesem Jahr, aus- und umgebaut werden. (els)

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