Hamam-Paradies soll entstehen

Kurhessen-Therme wird für 10 Mio. Euro umgebaut

Kassel. Die Kurhessen-Therme wird erweitert und umgebaut. Auf mehreren hundert Quadratmetern sollen ein türkisches „Hamam-Paradies" und „1001-Nacht-Bereich" mit Relax- und Tempelwelten entstehen.

Das teilte Thermen-Eigentürmer Werner Wicker gegenüber der HNA mit. Er kündigte an, bis zu zehn Millionen Euro investieren zu wollen. Zudem überlegt Wicker auch, Teile der in die Jahre gekommenen Therme, etwa den Umkleidebereich, zu modernisieren.

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Wicker hat bereits ein Architektenbüro mit der Planung beauftragt. Ein Bauantrag soll in Kürze gestellt werden. Erhält der Unternehmer die Genehmigung, könnte in wenigen Monaten der Umbau des 1983 eröffneten Bades beginnen.

Gerade ist das Schwesterbad der Therme in Bad Homburg auf ähnliche Weise für über zehn Millionen Euro umgebaut worden. Viereinhalb Jahre habe das gedauert. „Das wird jetzt wesentlich schneller gehen“, sagte Wicker. Man habe aus den Fehlern gelernt und mache Druck.

In Kassel soll wie in Bad Homburg das bestehende Angebot aus Thermalbad und Sauna um das türkisches Bad und orientalische Tempelwelten erweitert werden – allerdings in einer etwas kleineren Ausführung, wie Wicker sagte. 15 Arbeitsplätze könnten durch die Erweiterung entstehen. Der Eintritt solle durch das neue Angebot minimal angehoben werden.

Zur Kritik, einige Bereich in der Therme seien in die Jahre gekommen und erinnerten an den Charme der 1980er Jahre (HNA berichtete), sagte der 78-jährige Wicker, dass auch dort Veränderungen kommen könnten.

Man begrüße es grundsätzlich, wenn Unternehmer in Kassel investieren und damit die Attraktivität der Stadt erhöhen, teilte Stadtsprecher Ingo Happel-Emrich mit. Wenn alle Unterlagen vorliegen, könnten die Bauanträge zügig geprüft werden.

Von Max Holscher 

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