Kurth ist neuer Chef im City-Point

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Wechsel im Management: Sebastian Kurth (32) leitet seit Mitte Januar das Haus am Königsplatz mit 60 Einzelgeschäften.

Kassel. Die Einkaufsgalerie City-Point am Königsplatz steht unter neuer Leitung: Sebastian Kurth hat Mitte Januar den bisherigen Centermanager Daniel Quaas abgelöst, der für den Betreiberkonzern ECE ins südhessische Isenburg-Zentrum gewechselt ist.

Der Neue ist 32 Jahre alt, studierter Betriebswirt und stammt aus Halle an der Saale. Bevor Kurth zu ECE stieß, war er für die Handelsketten Sinn Leffers, Kaufhof und TK Maxx bundesweit unterwegs. „Außer in Bayern und Baden-Württemberg“ habe er bereits in jeder deutschen Region Handelsluft geschnuppert. An seiner jüngsten Station begeistern ihn „die sehr spektakuläre Architektur“ und die äußerst zentrale Lage.

Kurth sagte, nach derzeitiger Konzernplanung werde er wohl nicht so lange in Kassel bleiben wie sein Vorgänger Quaas, der das Haus drei Jahre lang geleitet hat. Jetzt stehe erst einmal ein ereignisreiches Jahr bevor: Der 2001 eröffnete City-Point mit seinen 60 Einzelgeschäften auf 20 000 Quadratmetern werde mit vielen besonderen Aktionen sein zehnjähriges Bestehen begehen. „Das wird für uns der Höhepunkt im Jahresverlauf“, sagt Kurth. Für die bevorstehende Karnevalszeit sei erstmals geplant, dass sich närrische Gruppen im Haus präsentieren.

Hugendubel zieht bald aus

Mit Blick aufs Einkaufsangebot sei der schon länger angekündigte Auszug des Buchhändlers Hugendubel „natürlich ein wichtiges, zentrales Thema“, sagte Kurth. Immerhin geht es um 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche, die sich über zwei verbundene Ebenen in den beiden obersten Geschossen erstrecken. Am 18. Februar sei bei Hugendubel der letzte Verkaufstag. In diesem Zusammenhang werde demnächst öffentlich gemacht, was für die Fläche weiterhin geplant ist.

Bauarbeiten laufen bei der Modekette Esprit, die im City-Point ebenfalls einen zweigeschossigen Laden betreibt. Die Esprit-Fläche im 1. Stock ist derzeit wegen Umgestaltung geschlossen, anschließend wechseln die Arbeiter laut Kurth ins Erdgeschoss. Ab 1. März werde sich der Ankermieter auf 1200 Quadratmetern dann völlig neu präsentieren. (asz)

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