Ein neuer Studiengang der Universität Göttingen beschäftigt sich mit dem modernen Indien

Ein Land im rasanten Wandel

Indien: Die Bevölkerung des Landes ist überdurchschnittlich jung. Foto: Uni Göttingen/nh

göttingen. Hightech-Branchen wachsen, Stahl-, Automobil- und Pharma-Unternehmen expandieren. Indien ist ein Land im wirtschaftlichen und sozialen Umbruch.

In Kürze werde das Land, in dem 1,2 Milliarden Menschen leben, hinter China und den USA die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt sein – davon gehen nicht nur Experten der Universität Göttingen aus. Im Oktober 2010 wurde an der Georg-August-Universität das Centre for Modern Indian Studies (Cemis) mit dem englischsprachigen Masterstudiengang „Modern Indian Studies“ und dem Bachelor-Studiengang „Interdisziplinäre Indienstudien“ eingerichtet. Im Oktober startet nun der neue Bachelor-Studiengang „Moderne Indienstudien“, der sich mit den dramatischen Veränderungen auf dem südasiatischen Subkontinent beschäftigen wird.

Was bedeutet der wirtschaftliche Umbruch für die indische Gesellschaft? Wie geht das Land mit den zunehmenden sozialen Gegensätzen um? Wie können die 1,2 Milliarden Einwohner vom wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel profitieren? Was können die Europäer aus den indischen Erfahrungen lernen? Mit diesen Fragen werden sich die Studierenden des dreijährigen Studiengangs auseinandersetzen.

Der Studiengang „Moderne Indienstudien“ lässt sich mit einem zweiten Bachelor-Hauptfach aus dem großen Fächerspektrum aller Fakultäten der Universität kombinieren.

Ziel ist es, die Absolventen sowohl für eine weitere wissenschaftliche Laufbahn als auch für eine Tätigkeit in indischen und transnationalen Unternehmen, Verbänden, Verwaltungen, im Tourismus, der Entwicklungsarbeit sowie im Bereich Medien zu qualifizieren. (shx)

Weitere Informationen im Internet: www.uni-goettingen.de/cemis

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