Serie: 110 Persönlichkeiten

Landgraf Philipp I.: Der Großmütige

Landgraf Philipp I (1504-1567), auch "der Großmütige" genannt, wurde schon im Alter von fünf Jahren auf Grund des frühen Tod seines Vaters, Landgraf Wilhelm II (1469-1509) als dessen Nachfolger ernannt. Mit 14 wurde er von Kaiser Maximilian für Volljährig erklärt.

Unter Philipp I. wurde die Landgrafschaft Hessen 1526 in Folge der Homberger Synode protestantisch. 1527 gründete er die Universität Marburg und das zugehörige Gymnasium Philippinum.

Philipp I. gilt rückblickend als einer der bedeutendsten hessischen Landesfürsten. 1531 war er Mitbegründer des Schmalkaldischen Bundes. 

1524 heiratete Philipp Christina von Sachsen (1505–1549). Mit ihr hatte er zehn Kinder, darunter die Söhne Wilhelm, Ludwig, Georg und Philipp. Noch während dieser Ehe schloss er 1540 im Schloss Rotenburg eine zweite Ehe mit Margarethe von der Saale (1522–1566).

Nach dem Tod Philipps wurde die Landgrafschaft Hessen nach den Erbregeln des Hauses Hessen auf seine Söhne aus der Ehe mit Christina von Sachsen aufgeteilt.

Serie: 110 Persönlichkeiten

Zum 1100-jährigen Stadtjubiläum stellen wir 110 Persönlichkeiten aus Kassel vor, die in der Vergangenheit oder Gegenwart zu großer Bekanntheit in ihrem Bereich gelangten. Haben wir jemanden vergessen, der Ihrer Meinung nach zu dieser Rubrik gehört, schreiben Sie uns an online@hna.de

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