Langsam unheimlich - ein Kommentar zur Kasseler Brandserie

Zwanzig Mal hat es in eineinhalb Wochen in Kasseler Hausfluren gebrannt. Und die Polizei geht davon aus, dass es sich in allen Fällen um ein und denselben Brandstifter handelt.

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Das ist Besorgnis erregend und versetzt inzwischen viele Menschen in Angst und Schrecken. Niemand weiß, was den Täter antreibt. Das einzige Merkmal, das allen Brandstiftungen zu Grunde liegt, ist die Tatsache, dass er sich über unverschlossenen Türen Zugang zu den Gebäuden verschafft. Ansonsten gibt es keine konkreten Anhaltspunkte.

Infografik: 20 Tatorte in Kassel

Konzentrierten sich die Tatorte anfangs auf die Nordstadt, so istder Täter inzwischen auch in anderen Stadtteilen aktiv. Das macht die Sache noch unheimlicher und die Suche nach ihm noch schwerer. Die Polizei fährt jetzt häufiger Streife, doch sie kann nicht überall sein und nur auf einen Fehler des Brandstifters oder auf Mithilfe hoffen.

Deshalb sind alle aufgefordert, dem Schrecken ein Ende zu bereiten. Zum einen, indem sie ihre Häuser verschließen. Und zum anderen, indem sie die Augen offen halten.

Von Burghard Holz

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