GWH investiert in Wehlheiden 14 Millionen Euro in Neubaugebiet

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Gefragtes Wohngebiet: Christian Wedler (links) und Stefan Bürger (rechts) stoßen mit den ersten Interessenten für Wohnungen im Sternberg-Carrée, Michael (Zweiter von links) und Annika Buhrow sowie Sven Jungermann, an.

Kassel. Mehr als 14 Millionen Euro investiert die GWH Wohnungsgesellschaft Hessen in den Bau von 70 Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen Landesfeuerwehrschule in Wehlheiden.

Im kommenden Frühjahr sollen die Tiefbauarbeiten auf dem 16 000 Quadratmeter großen Areal an der Sternbergstraße beginnen. Im Sommer wird der Bau der ersten Häuser starten.

Die Siedlung bildet ein Häuserquadrat um eine ruhige Anliegerstraße, die von der Sternbergstraße um das Gebäude des Fröbelseminars herum auf die Oertelsburger Straße führt. Wegen der quadratischen Form soll die Siedlung Sternberg-Carrée heißen.

Stadtvilla: Über neun Wohneinheiten und ein Penthouse mit Dachterrasse verfügt dieses Gebäude, das an der Ortelsburger Straße entstehen soll.

Laut Christian Wedler, Leiter der Abteilung Immobilienhandel, Neubau und Projektentwicklung bei der GWH, sollen sowohl Eigentumswohnungen und günstige Reihenhäuser als auch hochwertige Einfamilienhäuser im Reihenhausformat entstehen. „Die Wohnungen sind für Selbstnutzer wie auch für Kapitalanleger interessant“, sagt Wedler. Laut GWH-Geschäftsführer Stefan Bürger werden sich die Preise für die Wohnungen zwischen 100 000 und 500 000 Euro bewegen. Kaufverträge können bereits Ende 2012 abgeschlossen werden.

Schon 150 Interessenten

Obwohl noch nicht einmal ein Exposé existiert, hat die GWH Wedler zufolge bereits mehr als 150 Miet- und Kauf-Interessenten, darunter sind Annika und Michael Buhrow aus Kassel. Sie schätzen vor allem die kurzen Wege und die gute Verkehrsanbindung des Quartiers. Auch Sven Jungermann aus Kassel findet vor allem die zentrale Lage reizvoll.

Durch die unterschiedlichen Bauformate will die GWH eine bunte Mischung der Bewohner erreichen. „Soziale Vielfalt und eine gute Kommunikation sind uns wichtig“ sagte Bürger, als er das Projekt gemeinsam mit den fünf beteiligten Architekten vorstellte.

Professor Nikolaus Fritschi aus Düsseldorf hat die Entwürfe des Quartiers maßgeblich mitgestaltet. Plätze mit kleinen Brunnen sollen seinen Angaben zufolge eine soziale Mitte des Quartiers bilden und einen Treffpunktcharakter haben. „Nicht nur die Gebäude, auch die Menschen, Plätze und Strukturen sollen das Quartier ausmachen“, sagte Fritschi. Es solle ein Stadtteil im Stadtteil werden.

Mehr als elf Jahre hatten laut Bürger die Verhandlungen und Vorbereitungen bis zum jetzigen Start des Projekts gedauert. Bis Ende 2015 soll das Quartier nach seinen Vorstellungen mit Leben gefüllt sein.

Weitere Informationen: www.sternberg-carree.de

Von Mirko Konrad

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