Aus gesundheitlichen Gründen

Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes Ohlmeier hört auf

Regula-Maria Ohlmeier. Archivfoto: Schoelzchen

Kassel. Die Leiterin des Kasseler Umwelt- und Gartenamtes, Regula-Maria Ohlmeier, scheidet aus dem städtischem Dienst aus.

Aus gesundheitlichen Gründen werde das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet, teilte Oberbürgermeister und Personaldezernent Bertram Hilgen (SPD) mit. Bereits am Montag hatte Hilgen den Magistrat über die Personalie informiert. Das Amt wird jetzt vom stellvertretenden Leiter, Andreas Peters, geführt. Die Amtsleiterstelle soll demnächst ausgeschrieben werden.

Regula Ohlmeier (57) hatte im August 2001 die Leitung des städtischen Umwelt- und Gartenamtes übernommen. Zu den großen Projekten unter ihrer Regie gehörten der Bau des Fulda-Uferwegs, die Blumenwiesen an den Straßen der Stadt sowie die Sanierung des Botanischen Gartens und des Weinbergs. Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) dankte als zuständiger Dezernent der langjährigen Amtsleiterin für ihr besonderes Engagement und ihre Tatkraft.

Nach einer Ausbildung zur Gärtnerin hatte Regula Ohlmeier von 1978 bis 1983 ein Studium der Landschafts- und Freiraumplanung an der damaligen Gesamthochschule Kassel absolviert. Anschließend war die Diplom-Ingenieurin als selbstständige Landschaftsplanerin sowie danach bis 1991 als technische Angestellte im Bau- und Planungsamt des Landkreises Kassel tätig. Ein Jahr später machte sie sich erneut selbstständig. Von 1989 bis 1993 hatte sie zudem einen Lehrauftrag im Fachbereich Stadt- und Landschaftsplanung an der Universität Kassel inne.

Regula Ohlmeier war auch in der Kommunalpolitik engagiert. Als CDU-Stadtverordnete war sie umweltpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion. 1998 war sie von der Christlich-Demokratischen Arbeiternehmerschaft der Kasseler CDU für eine Landtagskandidatur im Wahljahr 1999 vorgeschlagen worden. Als Gegenkandidatin zur damaligen CDU-Landtagsabgeordneten Eva Kühne-Hörmann zog sie jedoch ihre Kandidatur am Tag des Wahlkreisparteitages 1998 zurück. Damals soll Hessens CDU-Landesvorsitzender Roland Koch seinen Kasseler Parteifreunden signalisiert haben, dass nur Kühne-Hörmann einen aussichtsreichen Listenplatz erhalten werde.

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