Wo soll das Kunstwerk hin?

Leservorschläge: Ideen für den Penone-Baum

Vor der Elwe: Eine außergewöhnliche Idee ist, den Penone-Baum vor das ehemalige Kasseler Untersuchungsgefängnis zu stellen. Die Vorteile: Dort wäre der Baum gut sichtbar und auch keine Gefahr für den Straßenverkehr.

Kassel. Beim Streit um den künftigen Standort des Penone-Baums in Kassel bleiben die Fronten verhärtet. Angesichts der Entwicklung machen sich HNA-Leser Gedanken, wo das documenta-Kunstwerk hin soll: Die Vorschläge reichen von der Unterneustadt bis hin zur Wiese an der Neuen Galerie.

Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann, oberste Chefin der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), hatte kürzlich bekräftigt, dass das Kunstwerk der documenta 13 aus der Karlsaue verschwinden muss. Sie hatte die Standorte Weinberg und Fulda-Ufer ins Spiel gebracht.

Für diese Vorschläge konnten sich HNA-Leser nicht begeistern. In Briefen an die Redaktion fordern viele den Verbleib des Baumes an seinem bisherigen Standort oder bringen eigene Ideen ins Spiel.

Wo soll der Baum hin?

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Mehr über den Penone-Baum im Regiowiki der HNA

Karin Sauer aus Kassel beispielsweise würde das Kunstwerk direkt neben der Neuen Galerie platzieren. Der Penone-Baum müsste nur wenige Hundert Meter versetzt werden. „Er könnte dann auf seinen langjährigen Standort hinuntersehen“, schreibt die Kasselerin.

Weiter wäre der Umzugsweg dagegen nach dem Vorschlag von Gitta Kurth. Die Kasselerin schlägt vor, die Bronzeskulptur in den Botanischen Garten nach Wehlheiden zu versetzen.

An der Neuen Galerie: Ein Kunstwerk an der Kunstgalerie – diese Kombination passt schon mal. Zudem läge der neue Standort nur wenige Hundert Meter vom alten entfernt. Das documenta-Kunstwerk würde zwar nicht in der Karlsaue bleiben, aber zumindest im unmittelbaren Umfeld.

Gerald Reißmann würde den Baum dagegen gern in der Unterneustadt sehen: Dort warte man geradezu auf besondere Kunst. „Der Penone-Baum auf der Wiese vor der Elwe könnte überzeugend die Pflanzaktion von Joseph Beuys, die sich über die gesamte Stadt Kassel erstreckt, unterstreichen“, schreibt er.

Die Kasselerin Donna Kopp will den Baum dagegen an die Kasseler Trompete versetzen, die Kreuzung Frankfurter Straße / Fünffensterstraße.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen hat angekündigt, einen Brief mit Argumenten für den Verbleib des Baumes an Ministerpräsident Volker Bouffier zu schicken. Bouffier äußert sich auf Anfrage der HNA bisher nicht.

Wenig Chancen dürfte der scherzhafte Vorschlag eines Lesers im Internet haben: Man solle den Penone-Baum doch in das Auestadion auf den Anstoßpunkt setzen. Kassel werde damit weltweit in die Schlagzeilen kommen und „beim Fußball würde das Ding kaum stören“. (gör)

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