Industriedenkmal:

Werbegemeinschaft Bettenhausen: „Letzte Chance für Salzmann-Rettung“

Kassel. Eine Nutzung des Industriedenkmals Salzmann als Dienstleistungszentrum mit dem Technischen Rathaus und der Stadt Kassel als Hauptmieter sieht die Werbegemeinschaft Bettenhausen (WGB) als letzte Chance zur Rettung der Sanierungspläne.

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Für den Umbau des Salzmann-Geländes an der Sandershäuser Straße werde vom Investor Dennis Rossing kein Geld von Stadt oder Land Hessen in Anspruch genommen. Zudem könnten sich die angestrebten günstigen Mietkonditionen für die Stadt Kassel positiv auf den städtischen Haushalt auswirken, erklären die WGB-Vorstandsmitglieder Marcus Hegmann, Jens Schlechter und Thomas Nicolaus.

Die Werbegemeinschaft, ein Zusammenschluss von annähernd 100 Unternehmen, Gewerbetreibenden und Bürgern, befürworte und unterstütze die Planungen auf dem Salzmann-Areal von Beginn an. Auch von der aktuellen Planung versprächen sich die Geschäftsleute „kräftige Impulse für die Infrastruktur und die Lebensqualität im Stadtteil.“

Bettenhausen werde durch ein Behörden- und Dienstleistungszentrum eine deutliche Attraktivitätssteigerung erfahren, die neben erhöhter Investitionsbereitschaft des Handels auch zu Einwohnerzuwachs und Steigerung der Kaufkraft im Stadtteil führen könne.

Eissporthallen-Umbau

Zudem würden auch die Pläne für den Umbau der Eissporthalle am Auestadion zu einer modernen Veranstaltungsarena vom Salzmannprojekt abhängen. Das Eishallenkonzept verspreche mehr kulturelle und sportliche Veranstaltungen, wovon ganz Kassel profitieren könne.

Kein Wahlkampfthema

Nachdem ein Einkaufszentrum im Salzmanngebäude durch die Stadt leider nicht genehmigt worden sei und die Pläne für eine Salzmann-Arena durch das Aus für das Kasseler Profi-Eishockey ebenfalls verworfen werden mussten, dürfe die aktuelle Planung nicht dem Kommunalwahlkampf zum Opfer fallen.

Die Werbegemeinschaft hoffe jetzt auf die Entscheidung in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung für ein Technisches Rathaus im Industriedenkmal Salzmann. „Mit dem Votum unserer Mitglieder und der Unterstützung der Bürger Bettenhausens werden wir das Vorhaben mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen“, kündigt der WGB-Vorstand an. (ach)

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