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Wegen Ukraine-Krieg: Wintershall Dea aus Kassel verlässt Russland

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Von: Matthias Lohr

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Zuletzt stand der Kasseler Öl- und Gasförderer Wintershall Dea immer wieder in der Kritik wegen seines Engagements in Russland. Nun will sich der Konzern aus dem Land zurückziehen.

Kassel – Der Öl- und Gasförderer Wintershall Dea aus Kassel zieht sich vollständig aus seinem Geschäft in Russland zurück. Das teilte das Kasseler Unternehmen am späten gestrigen Abend mit. „Russlands Angriffskrieg ist nicht vereinbar mit unseren Werten. Er hat die Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa zerstört“, sagte Wintershall-Dea-Chef Mario Mehren.

Das Unternehmen geht infolge der Entscheidung von einem einmaligen Verlust in Höhe von mehreren Milliarden Euro aus.

Wintershall Dea aus Kassel: Rückzug aus Russland - Mehrere Milliarden Euro Verlust

Externe Eingriffe in Tochterunternehmen hätten de facto zu einer wirtschaftlichen Enteignung der Joint Ventures von Wintershall Dea geführt. Weitere Informationen sollen heute bekanntgegeben werden.

Blick in eine Anlage von Wintershall Dea Blick im russischen Nowy Urengoi.
Blick in eine Anlage von Wintershall Dea Blick im russischen Nowy Urengoi. © Georgy Pavlovsky

Der Konzern war in den vergangenen Monaten wegen seiner Tätigkeiten in Russland immer wieder in die Kritik geraten. (Matthias Lohr)

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