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Neue Tagesbar Stue eröffnet im Königstor in Kassel

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Soll eine neue Begegnungsstätte in Kassel werden: Frank Marth und Line Umbach haben die Tagesbar Stue im Königstor eröffnet. Unterstützt werden sie von Barkeeper Egor Dudenko (hinten links) und Koch Eike Mölck.
Soll eine neue Begegnungsstätte in Kassel werden: Frank Marth und Line Umbach haben die Tagesbar Stue im Königstor eröffnet. Unterstützt werden sie von Barkeeper Egor Dudenko (hinten links) und Koch Eike Mölck. © Andreas Fischer

Dieses neue Lokal in Kassel ist ein wahrer Hingucker: Die Tagesbar „Stue“ hat im Autohaus Glinicke am Königstor eröffnet.

Kassel – Es war etwa vor einem Jahr, als Florian Glinicke, Inhaber der Glinicke Automobil Holding, Kontakt zu dem Gastronomen Frank Marth aufnahm. Er wollte in seinem neuen E-Bike-Shop im Königstor in Kassel eine Café-Lounge einrichten. Mit einem Sofa und einer Vitrine, in der die dänischen Leckereien von Gastronomin Line Umbach angeboten werden.

Der umtriebige und erfahrene Gastronom Marth, der Lebensgefährte von Umbach, war von der Location sofort begeistert. Für eine kleine Ecke mit Sofa seien die sechs Meter hohen Räumlichkeiten mit Blick auf die Wilhelmshöher Allee und das Königstor doch viel zu schade. Und so ist die Idee entstanden, hier ein neues Lokal einzurichten. Nicht nur für die über 200 Mitarbeiter von Glinicke am Standort Königstor und die Kunden. Auch für alle anderen Menschen, die täglich hier vorbeikommen.

Kassel: Neue Tagesbar „Stue“ als „Leuchtturm zum Königstor“

Am vergangenen Freitag ist nun die Tagesbar mit dem dänischen Namen Stue (Wohnzimmer) in Kassel eröffnet worden. Ein wahrer Hingucker ist das Lokal, wenn man von der Wilhelmshöher Allee kommt. Man blickt auf ein großes Rundbogenfenster, das am Abend leuchtet. „Das ist der Leuchtturm zum Königstor“, sagt Marth. Auf rund 100 Quadratmeter Fläche, die eine direkte Verbindung zum E-Bike-Shop haben, gibt es in dem lichtdurchfluteten Raum 44 Plätze. Das Ambiente mit Sichtbeton ist chic und gleichzeitig gemütlich. Die Einrichtung und die Gerätschaften an der Bar und in der integrierten Küche sind vom Feinsten.

Ein Hingucker: Die neue Bar Stue befindet sich im E-Bike-Shop des Autohauses Glinicke im Königstor.
Ein Hingucker: Die neue Bar Stue befindet sich im E-Bike-Shop des Autohauses Glinicke im Königstor. © Andreas Fischer

„Ohne Florian Glinicke hätten wir das alles nicht realisieren können. Wir haben Glück, dass er so ein großzügiger Eigentümer ist. Er hat uns bei der Einrichtung sehr unterstützt“, sagt Marth.

Das Publikum, das seit der Eröffnung gekommen ist, sei sehr gemischt. Neben Frühstück werden mittags zwei bis drei Gerichte im wöchentlichen Wechsel (aktuell zum Beispiel Pasta und „Grüne Soße“) angeboten. Dazu Salate und die appetitlichen Brote von Line Umbach, die es ebenfalls in ihrem Restaurant „Frokost hos Line“ an der Wolfsschlucht gibt. Darüber hinaus gibt es Zimtschnecken, Kuchen, Torten und anderes köstliches Gebäck. Auch die Getränkeauswahl ist groß. Frisch gepresste Säfte und eine große Auswahl an Weinen stehen auf der Karte.

Kassel: Neue Tagesbar soll sich zu Begegnungsstätte entwickeln

Unterstützt werden Umbach und Marth von vier Mitarbeiten. Darunter befinden sich neben zwei Servicekräften Barkeeper Egor Dudenko (bislang „Bar Seibert“) und der Koch Eike Mölck , der zuvor in der Küche der „Osteria“ stand. Marth hofft, dass sich das Stue zu einer Begegnungsstätte entwickelt, wie einst die Bar des im Jahr 2018 verstorbenen Toni Nadalet in der Königsgalerie. Der Plan könnte aufgehen. Zahlreiche Menschen, die zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto am Königstor in Kassel vorbeikommen, grüßt der 56-jährige Gastronom mit Namen.

Vorerst ist geplant, das Stue montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr zu öffnen. Doch jetzt zeichne sich schon ab, dass die Gäste im Sommer länger auf der Terrasse vor dem Lokal sitzen wollen, sagt Marth. Eine Konzession für draußen besteht bis 22 Uhr. Man müsse auch schauen, ob man nicht früher öffne, da viele Kunden morgens vor 10 Uhr einen Kaffee wünschten, sagt Umbach. Die Zeiten müssten sich einspielen.

Eine Sache steht indes schon fest: Das Paar wird auf dem Weihnachtsmarkt wieder mit seinem „Julemarked“ auf dem Florentiner Platz vertreten sein. Darauf habe man sich mit Kassel Marketing bereits geeinigt, so Marth. (Ulrike Pflüger-Scherb)

Vor wenigen Wochen feierte ein weiterer Gastronomiebetrieb seine Neueröffnung: Das Asia-Restaurant Junbi will die Sushi-Qualität in Kassel erhöhen.

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