Urteil des Landgerichts Kassel

Limerick: Betreiber darf vorerst bleiben

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Kassel. Nach einem Urteil des Landgerichts Kassel darf der Geschäftsführer des Restaurants Limerick vorerst dieses weiter betreiben. Am Donnerstag hatten wir darüber berichtet, dass der Eigentümer des Lokals eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

Nach dieser hätte der Betreiber das Lokal räumen müssen. Diese Verfügung ist mit dem Urteil vom Donnerstag aufgehoben, sagt Dr. Jan Blumentritt, Sprecher des Landgerichts.

Dabei hatte der Eigentümer, ein ehemaliger Fußball-Profi, bereits am Mittwoch damit angefangen, das Lokal an der Wilhelmshöher Allee/ Ecke Germaniastraße auszuräumen und die Besitzgegenstände des Geschäftsführers zu entfernen. Ein Gerichtsvollzieher war dabei nicht involviert.

Hintergrund für die gerichtliche Auseinandersetzung ist ein Streit um Geld. Der Eigentümer behauptet, es stünden 20.000 Euro Pacht aus. Auch sei der derzeitige Betreiber nicht berechtigt, das Lokal zu führen. Dieser habe nur einen Unterpachtvertrag mit dem Pächter. Von dieser Unterverpachtung habe er als Eigentümer lange Zeit nichts gewusst. Diese Vorwürfe bestreitet der jetzige Betreiber. Die Verhältnisse seien dem Vermieter bekannt gewesen.

Zwischen dem eigentlichen Pächter und dem Eigentümer war es zum Streit gekommen, nachdem Gespräche über einen Verkauf des Lokals an den Pächter scheiterten. Der Betreiber fordert nun, dass das Inventar wieder vom Vermieter eingeräumt wird, damit das Lokal öffnen könne. (bal)

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