Mittendrin

Lions-Club traf sich in der neuen Zentralmensa

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Kassel. Das Wetter am Freitag Abend passte zum Thema der Bundesversammlung der seit Donnerstag in Kassel tagenden deutschen Lions-Clubs: Wasser als Lebensgrundlage.

600 Lions mussten sich durch strömenden Regen zum Uni-Campus am Holländischen Platz kämpfen, wo die Tagungsteilnehmer in der neuen Zentralmensa lecker bewirtet wurden. Beim gemütlichen Zusammensein mit internationalen Gästen war das miese Wetter dann rasch vergessen.

Für Gesprächsstoff sorgte der an der Kasseler Uni entwickelte Wasserrucksack Paul. Informationen aus erster Hand zur Aufbereitung von trinkbarem Wasser aus verseuchtem Oberflächenwasser für die Grundversorgung von Menschen in Krisengebieten und Entwicklungsländern gab es von Professor Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen, unter dessen Leitung der transportable Wasserfilter entwickelt wurde. Die deutschen Lions hatten dies finanziell unterstützt.

Geld zu sammeln für Menschen, die Hilfe brauchen, ist das wichtigste Ziel des mit weltweit 1,4 Millionen Mitgliedern in 210 Ländern größten Service-Clubs. In Deutschland gibt es laut Lions-Chef Heinz-Joachim Kersting 51 000 Mitglieder in 1580 Clubs, fünf davon in Kassel. Der Nachwuchs ist in Leo-Clubs organisiert und ebenfalls bei der heutigen Tagung in der Stadthalle vertreten. Dort wird am Samstag als Schirmherr und Hauptredner Ex-Umweltminister Professor Dr. Dr. Klaus Töpfer erwartet, der vor den rund 1000 Teilnehmern darstellen wird, wie überlebenswichtig Wasser ist und dass Kriege sehr wahrscheinlich nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt werden. (ach)

Lions-Club traf sich in der neuen Zentralmensa

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