Die Stadt will mit neuem Konzept für die Friedrich-Ebert-Straße werben

Logo für die Einkaufsmeile Friedrich-Ebert-Straße

Soll attraktiver werden: Die Friedrich-Ebert-Straße ist in die Jahre gekommen. Nun soll sie umgebaut und ihr Image aufpoliert werden. Archivfoto: Koch

Vorderer Westen/Mitte. Die Friedrich-Ebert-Straße soll umgebaut und wieder flott gemacht werden. Die Stadt Kassel will nun mit einer groß angelegten Aktion über die Entwicklung informieren und für die Einkaufsmeile werben. Das überarbeitete Konzept wurde während einer gemeinsamen Sitzung jetzt den Ortsbeiräten Vorderer Westen und Mitte vorgestellt.

Unter dem Titel „Es tut sich was in Kassel - Friedrich-Ebert-Straße“ soll es Bewohner und andere Beteiligte des Fördergebiets einbinden. Im Mittelpunkt steht die Friedrich-Ebert-Straße als zentrale „Lebensader“, die den Vorderen Westen mit der Mitte Kassels und dem Stadtteilzentrum Wilhelmshöhe verbindet.

Schwerpunkte sind das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ und geplante Aktionen, der Umbau von Friedrich-Ebert-, Goethe- und Germaniastraße, das Image, Aktionen des Einzelhandels und der Gastronomie. Über allem soll ein sichtbares Zeichen stehen, das Logo „Friedrich-Ebert Straße“. Zum Auftakt ist eine Postkartenserie geplant, mit der das Signet als Aufkleber verteilt werden soll. Weitere Postkarten mit Botschaften wie „Herzliche Grüße …“ oder „I love Kassel - Friedrich-Ebert-Straße“ sind vorgesehen.

Logo für die Einkaufsmeile

Das Konzept sieht weiter Gebäudetransparente und Plakate vor, die mit entsprechenden Botschaften etwa auf den Umbau der Einkaufsmeile hinweisen. Eine Quartierszeitung soll über die Planungen informieren. Wenn die Umbauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres beginnen, sollen an den Baustellen Schilder über die geplanten Arbeiten informieren und lebensgroße „Google-Pins“ auf den Internetauftritt der „Friedrich-Ebert-Straße“ hinweisen. Der bündelt alle Informationen.

In einem weiteren Schritt sind Baustellenfeste denkbar. Und für Einzelhandel und Gastronomie könnten Tragetaschen, Bierdeckel oder Zuckertüten mit dem Logo „Friedrich-Ebert-Straße“ und entsprechenden Werbebotschaften versehen werden. All dies soll dazu beitragen, dass sich die Beteiligten mit dem Quartier, den Zielen und Aktivitäten der Entwicklung identifizieren. Carlo Frohnapfel, der im städtischen Planungsamt das Projekt zur Quartiersentwicklung Friedrich-Ebert-Straße leitet, betonte, dass die im Konzept vorgestellten Aktionen als Werkzeuge zu verstehen seien, auf die in den verschiedenen Projektphasen je nach Bedarf zugegriffen werden könne.

Von den Ortsbeiräten wurde das überarbeitete Konzept für die Einkaufsmeile durchweg positiv bewertet. „Es hat jetzt Hand und Fuß“, sagte etwa Annette Blumenschein (SPD) vom Ortsbeirat Vorderer Westen. Die Friedrich-Ebert-Straße stehe im Mittelpunkt der Quartiersentwicklung und das komme nun auch zur Geltung. (pmk)

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