Logopädin Nicole Iben bietet seit zehn Jahren auf der Marbachshöhe Hilfe bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckproblemen an

Weil die eigene Stimme einzigartig ist

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Seit zehn Jahren bietet die Logopädin Nicole Iben in ihrer Praxis auf der Marbachshöhe mit viel Herzblut und Freundlichkeit Hilfe bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckproblemen. 

Die Regale in dem großzügigen Praxisraum sind gefüllt mit Kinderspielen und Kinderbüchern. Seit zehn Jahren hilft die Logopädin Nicole Iben Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Praxis auf der Marbachshöhe ihre Sprach- und Sprechprobleme in den Griff zu bekommen.

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Den Beruf der Logopädin übt sie seit insgesamt 14 Jahren aus. Und das mit viel Herzblut und ebenso viel Kompetenz. „Ich empfinde diesen Beruf als sehr sinnvoll und wertvoll, denn ohne Therapeuten wären manche Patienten nicht da, wo sie jetzt sind“, sagt Nicole Iben.

Vor allem die Arbeit mit Menschen macht die Logopädie für sie zu einem interessanten und vielfältigen Beruf. Ihr ältester Patient war 99 Jahre alt, der jüngste gerade mal neun Monate. Er brauchte wegen einer Schluckstörung Unterstützung. Mit altersgerechten Übungen und der Schulung der Wahrnehmung bekommen kleine und große Patienten von der Logopädin Hilfsmittel an die Hand, mit denen sie ihre Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen in den Griff bekommen oder zumindest verbessern können.

Ein Drittel ihrer Patienten sind Erwachsene, zwei Drittel Kinder. Erwachsene Patienten finden unter anderem bei Schlaganfällen, bei Parkinson oder Multipler Sklerose, nach Operationen oder mit Schluck- und Sprechstörungen bei Nicole Iben Hilfe. Das Arbeitsfeld bei Kindern reicht von Artikulationsstörungen, zum Beispiel Lispeln, über Schluckstörungen oder Hörstörungen bis zu Wortschatzdefiziten oder Stottern. Kann ein Kind beispielsweise bestimmte Laute nicht hören, so kann es sie meist nicht richtig sprechen. Und so tut dann der „Topf“ weh und nicht der Kopf. Körperliche Probleme, zum Beispiel an der Wirbelsäule, können ebenso einen Zusammenhang mit Stimmstörungen haben.

„Vor allem die Kinder sind nicht jedes Mal in derselben Stimmung“, sagt sie. Jede Begegnung ist daher anders. Es gilt zu schauen, „was das Kind gerade braucht, um ein Ziel zu erreichen.“ Nicole Iben holt alle ihre Patienten da ab, wo sie gerade stehen. Vor Kurzem kam nach längerer Zeit eine Mutter mit ihren beiden Kindern erneut zu ihr und sagte: „Meine Kinder wollten unbedingt wieder zu Ihnen.“ Über solche Anerkennung ihrer Arbeit freut sie sich genauso wie über den Erfolg nach einer gelungenen Therapie. Alle Patienten finden in ihr eine kompetente und engagierte Fachfrau, die auch bei Fragen mit der Krankenkasse hilft und sich einsetzt. Die Behandlung stimmt sie nach einer ausführlichen Diagnostik und einem intensiven Vorgespräch individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse ab.

„Stimme hat mich schon immer fasziniert“, sagt Nicole Iben. Sie hat selbst einmal in einem Laientheater gespielt und weiß, wie wichtig die Stimme ist, denn menschliche Kommunikation gelingt hauptsächlich über Sprache und Stimme. Sprechen verbindet, wie es auf ihrer Homepage heißt. Wer ein Stimmcoaching braucht, wie Lehrer, Führungskräfte, Pfarrer, Callcenter-Mitarbeiter, kurz, alle Vielsprecher, ist bei der Logopädin in guten Händen. Sie hilft dabei, die eigene Stimme zu verbessern und mit mehr Leichtigkeit zu sprechen und bietet deutschlandweit Workshops an. Der Klang der Stimme hängt auch von der Haltung ab, sowohl der äußeren wie der inneren. Die Spannungsverhältnisse im Körper sind für die Stimme wichtig, erklärt die Logopädin.

Die eigene Stimme ist einzigartig und unverwechselbar wie ein Finderabdruck. Für Sprech- oder Telefontrainings arbeitet sie auch mit der Musikerin und Sängerin Susanne Vogt zusammen, mit der sie das Institut für Stimmcoaching gegründet hat. Unter anderem bietet Nicole Iben Schulungen für das Personal von Einrichtungen an, die es mit Menschen mit Schluckstörungen zu tun haben.

Ein umfassender Einsatz für die Menschen, ihre Sprache und ihre Stimme, der Nicole Iben Spaß macht. Sie hat auch schon weitere Ideen, die sie aber noch nicht verraten möchte. „Sie sind in Arbeit“, sagt sie. pen

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