Lokführer-Streik: Auch einige Linien um Kassel betroffen

Frankfurt/Kassel. Die Lokführer haben am Freitagmorgen eine zweite Warnstreikwelle gestartet. Wie bereits am Dienstag wurden die Deutsche Bahn AG und ihre sechs größten privaten Konkurrenten flächendeckend bestreikt , so die GDL. Auch Nordhessen war betroffen.

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Im Bereich des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) kam es bei folgenden Verbindungen zu Verspätungen und Ausfällen:

- Kurhessenbahn: die R 39 zwischen Wabern und Bad Wildungen sowie die R 4 zwischen Kassel, Wolfhagen, Bad Arolsen und Korbach
-  Cantus: Die R 7 Fulda - Bebra – Göttingen wurde bestreikt. Mittlerweile läuft nach eigener Auskunft "alles wieder normal". 

- auch bei der Regiotram fielen einige Züge aus

Die Fahrgäste hatten sich offenbar darauf eingestellt: Wie schon am Dienstag sind weniger Fahrgäste unterwegs, der Hauptbahnhof in Kassel ist fast menschenleer, heißt es beim NVV.

Regionale Schwerpunkte des GDL-Streiks waren Rhein-Main, Stuttgart und Hamburg. Der Ausstand dauerte drei Stunden und damit eine Stunde länger als vor drei Tagen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will mit den Aktionen ein besseres Angebot der Arbeitgeber erzwingen und einen flächendeckenden Tarifvertrag durchsetzen. (dpa/tat)

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