Abschluss vor Ende 2013

Baustelle an der Loßbergstraße wird vermutlich vorzeitig fertig

Kassel. Wegen der winterlichen Temperaturen ruhen derzeit die Arbeiten an der Loßbergstraße. Sobald es das Wetter zulasse, werde weitergearbeitet, teilt die Straßenverkehrsbehörde mit. Vermutlich müsse die veranschlagte Bauzeit bis Ende 2013 nicht komplett in Anspruch genommen werden.

Vorerst sei für die von den Staus belasteten Anwohner und Autofahrer keine Entlastung möglich. Die Straßenverkehrsbehörde rät Verkehrsteilnehmern, die Baustelle weiträumig zu umfahren – zum Beispiel über die Rasenallee / Tulpenallee oder die Wolfhager Straße.

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Es sei geplant, schnellstmöglich nach Wiederaufnahme der Arbeiten eine zweite Fahrspur in Richtung Wilhelmshöhe zu schaffen, sagt Ingrid Steinbach, Leiterin des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes. Dadurch werde das Problem des Linksabbiegens von der Loßbergstraße in Richtung Berliner Brücke bei Gegenverkehr vermindert. Sollten sich während der Bauarbeiten Möglichkeiten ergeben, die Verkehrsführung anzupassen, werde dies getan, sagte Steinbach.

Verkehr auf Schleichwegen

Auch auf die Kritik von Anwohnern, es würden keine weiträumigen Umleitungsempfehlungen für Autofahrer gegeben, reagierte die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde: Es gebe Tafeln, die auf die Baustelle hinweisen würden. So hätten Autofahrer die Möglichkeit, über die Hauptstraßen auszuweichen und Schleichwege durch Wohnquartiere zu vermeiden.

„Dies wird leider nicht von allen Autofahrern berücksichtigt“, sagte Steinbach. So komme es zum Schleichverkehr in den Straßen Zum Berggarten, Riedwiesen, Mergellstraße und Hessenallee.

Archiv-Video: Staus an der Loßbergstraße

Anregungen von Anwohnern, den Schleichverkehr zu unterbinden, seien von der Stadt geprüft worden. Eine temporäre Einbahnstraßenregelung, um die Zufahrt in die Wohnquartiere zu verhindern, sei nicht möglich. Nur bei einer Gefahrenlage könne diese nach der Straßenverkehrsordnung eingerichtet werden. Eine besondere Gefahr bestehe trotz des erhöhten Verkehrs nicht. Zudem seien von solchen Sperrungen auch die Anlieger betroffen, die Umwege in Kauf nehmen müssten.

Eine Beschilderung „Anlieger frei“ sei ebenfalls unpraktikabel, da sie kaum zu kontrollieren sei.

Verkehrszählungen im Bereich der Grundschule Kirchditmold hätten zwar ein „deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen“ nachgewiesen, es gebe aber noch genug Lücken für Schulkinder, um die Straße zu überqueren.

Von Bastian Ludwig

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