Die Geschäfte laufen gut

BMW- Niederlassung in Kassel wird komplett saniert

Die Geschäfte laufen gut: Niederlassungsleiter Gotthold Heim und sein Team freuen sich über die positive Entwicklung des konzerneigenen Autohauses. Foto: Koch

Kassel. Die BMW-Niederlassung Kassel hat 2014 hervorragend verkauft, will die Zahlen in diesem Jahr nochmals steigern und plant die Komplettsanierung der 28 Jahre alten Betriebsgebäude in der Scharnhorststraße.

Das kündigte der Leiter des konzerneigenen Autohauses, Gotthold Heim, im Gespräch mit der HNA an. Nach seinen Angaben beginnen die Bauarbeiten bereits im Herbst.

Für 1,6 Millionen Euro sollen Auslieferungs- und Motorradhalle sowie der Annahmebereich erneuert werden. Am Ende wird es laut Heim ein modernes Kundenerlebniszentrum mit einer ansprechenden Präsentation der Marken BMW und Mini sowie der Zweiräder geben.

Im vergangenen Jahr hat die Niederlassung den Absatz überproportional um 304 oder 10,3 Prozent auf 3257 Fahrzeuge gesteigert. Verkauft wurden 1166 neue und 1782 gebrauchte Autos sowie 309 Motorräder. „2014 war ein sehr erfolgreiches Jahr“, erklärte Heim. Als Gründe für die positive Entwicklung nannte er neben der insgesamt guten Autokonjunktur auch die attraktive Produktpalette des bayerischen Autobauers sowie „unser tolles Team im Verkauf und Service“.

Besonders starken Zuwachs verzeichnete der Handel mit jungen Gebrauchten. Der Absatz von fast neuwertigen Dienstfahrzeugen legte um 21 Prozent zu. Dieses Geschäftsfeld will Heim mit seinem Team künftig noch stärker bearbeiten.

Der Umsatz legte um elf Prozent auf 89 Millionen Euro zu. 14,4 Mio. Euro trug der Service, also das Werkstattgeschäft, bei, der mit einem Plus von 13 Prozent sogar noch stärker wuchs als der Verkauf. Zur Ertragslage macht die Niederlassung traditionell keine konkreten Angaben. Heim spricht aber von „überproportional guten Zahlen“.

Die Niederlassung beschäftigt 150 Mitarbeiter, davon 20 Auszubildende im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Im BMW-Neuwagengeschäft ist die Niederlassung zwischen Warburg im Norden, Melsungen im Süden, Witzenhausen im Osten und Korbach im Westen aktiv. Mit der Marke Mini und den Motorrädern ist das Vertriebsgebiet noch größer. Gebrauchtwagen werden bundesweit gehandelt.

Mit dem bisherigen Geschäftsverlauf in diesem Jahr zeigte sich Heim „sehr zufrieden“. Eine Prognose für das Gesamtjahr mochte er aber nicht abgeben.

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