Die Movimento Orthopädie & Rehatechnik GmbH unterstützt behinderte Kinder

Sie helfen jungen Patienten

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Erleichtern behinderten Kindern in unserer Region das Leben: Die Movimento-Geschäftsführer (von links) Marco Hoffmann, Stephan Morth und Olaf Mielke.

Kassel. Behinderten Kindern ein Stück mehr Beweglichkeit zu ermöglichen und das Leben zu erleichtern, ist das Ziel von Movimento. Das Kasseler Unternehmen hat sich auf Orthopädie- und Rehatechnik für junge Kunden spezialisiert.

Schon im Säuglingsalter von sechs Monaten sorgt das Team für erste Hilfsmittel. 800 Kinder und Jugendliche werden derzeit von den insgesamt 23 Mitarbeitern betreut und oft über viele Jahre hinweg mit den nötigen Rollstühlen, Stehgeräten und jeder anderen Art von Orthesen versorgt. So werden speziell angefertigte Hilfsmittel genannt, die die Gliedmaßen oder den Rumpf junger Patienten stabilisieren, entlasten oder korrigieren.

Vor der Gründung von Movimento (siehe Hintergrund) mussten die betroffenen Eltern oft lange Wege zu Spezialisten etwa in Hannover oder Heidelberg in Kauf nehmen. Mit der Geschäftsidee, eine solche spezialisierte Versorgung in Kassel aufzubauen, hatten die Gründer Olaf Mielke und Stephan Morth rasch Erfolg. Heute werden von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen bis hin zu schwerstmehrfachbehinderten Kindern nicht nur die jungen Patienten versorgt. Die Experten beraten auch deren Familien sowie das dahinterstehende Team von Therapeuten, Lehrern, Pflegepersonal, Kinderärzten, Neuropädiatern und Orthopäden. Dabei geht es auch darum, über den Standard hinaus Sonderlösungen für den Alltag zu finden und passgenau anzufertigen.

Mit dem Wissen um die gesundheitlichen Einschränkungen und deren gezielter Versorgung sind die Spezialisten eine große Hilfe für Kinder, die rund um die Geburt nicht behandelbare Schäden erlitten haben, bei Unfällen verletzt wurden, unter ererbten Schädigungen leiden oder als Frühchen geboren wurden und dabei schwere mehrfache Behinderungen davongetragen haben.

Mit modernster Technik, etwa einem Scanner zur Digitalisierung der Körpermaße, um die möglichst präzise Anfertigung von Hilfsmitteln zu ermöglichen, videounterstützter Ganganalyse und der zusätzlichen Spezialisierung auf die Neuroorthopädie will das Team weiterhin Kinder und Eltern mit aller Kraft und allem Können unterstützen.

In der nächsten Folge geht es um den an der Kasseler Uni entwickelten ultrahochfesten Beton.

Von Jörg Steinbach

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