Serie Made in Kassel

Global Mind Network entwickelt einen der saubersten Kaminöfen

Haben das Feuer auch im neu entwickelten Kaminofen auf den Kopf gestellt: Die Professoren Dr. Wolfgang Wiest (links) und Dr. Gerdum Enders von Global Mind Network. Ihr neuer, in Zusammenarbeit mit der Schweizer Attika Feuer AG entstandener „Bionic Fire“-Ofen, wurde jüngst im Kasseler Kaskadenrestaurant 100 Händlern aus Deutschland zur Markteinführung präsentiert. Foto: Zgoll

Kassel. Zwei Professoren aus der Kasseler Ideenschmiede Global Mind haben das Feuer einmal mehr auf den Kopf gestellt. Im neuen Kaminofen „Bionic Fire“ lodern die Flammen nach oben und nach unten.

Im unteren Feuerraum sorgt eine Nachverbrennung dafür, dass nur noch winzige Mengen von Feinstaub und Kohlenmonoxid aus dem Schornstein kommen. Die Neuentwicklung aus Kassel gilt derzeit als einer der saubersten Kaminöfen weltweit.

„Die sauberen Werte werden nicht nur unter Testbedingungen, sondern auch im alltäglichen Gebrauch erzielt“, erklärt Professor Dr.-Ing. Wolfgang Wiest, verantwortlicher Feuerungstechniker. Spezielle Thermobimetalle steuern Luftführung und Nachverbrennung zur Rauchgasreinigung automatisch. Damit werden Fehlbedienungen verhindert und Fehler beim Heizen etwa durch zu viel oder zu feuchtes Holz korrigiert.

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Das ist der wichtigste Unterschied zum ebenfalls von Global Mind mitentwickelten Vorgängermodell Xeoos, mit dem die Firma Specht Modulare Ofensysteme aus Hatzfeld (Landkreis Waldeck-Frankenberg) 2004 die Erfolgsgeschichte der Twinfire-Technik mit begründete. Das Nachfolgemodell wurde zusammen mit der Schweizer Attika Feuer AG aus Cham entwickelt. „Schweizer Perfektion trifft auf Ingenieurskunst und funktionsorientiertes Design aus Deutschland“, sagt Dr. Gerdum Enders, Professor für Designmarketing und Inhaber der Kasseler Ideenschmiede Global Mind Network. Und auch beim neuen Kaminofen blieben die Kasseler Kreativen dem Ziel treu, „dass das Feuer geil aussieht“.

Produziert werden die „Bionic Fire“-Öfen, die über einen Wirkungsgrad von 86 Prozent verfügen, in Dänemark. Die Kaminöfen zum Stückpreis von 4900 Euro weisen die besten Abgaswerte auf, die vom Dänischen Technologie-Institut je gemessen wurden. „Nur wer immer besser wird, bleibt technisch und ästhetisch wirklich vorne“, begründet Enders die Neuentwicklung.

In der nächsten Folge geht es um die Firma Restek, die Hifi-Geräte entwickelt und in Handarbeit fertigt.

Von Jörg Steinbach

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