Start am 25. November

Weihnachtsmarkt  Kassel: Aufbauarbeiten laufen auf Hochtouren - Der rote Teppich wird ausgerollt

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Ein alter Hase auf dem Weihnachtsmarkt: Schausteller Bernd Nier aus Kassel hat sein Riesenrad auf dem Friedrichsplatz bereits aufgebaut. Auch seine Eltern waren schon auf dem Weihnachtsmarkt vertreten.

Überall in der Innenstadt wird in diesen Tagen aufgebaut und dekoriert, um alles für den Märchenweihnachtsmarkt schön zu machen. Dieser wird am Montag, 25. November, eröffnet.

Sie sind zwischen acht und zehn Meter hoch und müssen in 3,5 Tonnen schwere Christbaumständer aus Beton eingeführt werden. Die sieben großen Tannen, die für eine weihnachtliche Atmosphäre im „Märchenwald“ neben dem Modehaus „Sinn“ am Friedrichsplatz sorgen sollen. Hinzu kommen noch etwa 30 Tannen, die etwa nur vier Meter hoch sind.

Schausteller Daniel Geibel, Betreiber der „Thüringer Feuerhütte“ und Konrad Ruppert, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, der einen Glühweinstand betreibt, sind am Dienstag damit beschäftigt, dass die Tannen mit einem Kran richtig platziert werden. 

"Märchenwald" - Aufbau wegen Bauarbeiten Baustelle am Freidrcihsplatz leicht verzögert

Bis Samstag werde es wohl noch dauern, bis alles fertig ist. Dann soll auch der Mulch für einen angenehmen Boden im „Märchenwald“ liegen. In diesem Jahr habe man mit dem Aufbau erst etwas später anfangen können, wegen der Bauarbeiten auf dem Friedrichsplatz, sagt Geibel.

Sie freut sich auf die Arbeit in der Apfelhütte: Stephanie Oberschelp dekoriert ihren Stand auf dem Königsplatz.

Stephanie Oberschelp hofft indes, dass ihre Apfelhütte auf dem Königsplatz bis Freitag komplett fertig ist. Strom musste am Dienstag noch verlegt und Tannen verteilt werden. Schließlich soll alles schön weihnachtlich aussehen. 

Der Kasseler Weihnachtsmarkt sei für sie immer etwas ganz Besonderes, sagt Oberschelp. Sie freue sich darauf, in den kommenden fünf Wochen jeden Tag Apfelringe, Bratäpfel und Apfelwein zu verkaufen.

Weihnachtsmarkt-Besucher lieben es beim Naschen klassisch: gebrannte Mandeln sind der Hit

Wer zu den Kunden von Mike Nier zählt, der steht eher auf gebrannte Mandeln. Die gibt es im „Haus der 1000 Nüsse“ auf dem Königsplatz in ganz vielen Variationen, erzählt Nier. Mit Eierlikör-, Rum oder Amarettoaroma, um nur wenige Beispiele zu nennen. Aber aller Variationen zu trotz. Laut Nier verlangten 90 Prozent aller Kunden nach wie vor die klassischen gebrannten Mandeln.

Mike Nier stammt aus einer Schaustellerfamilie. Sein Großvater stand schon auf dem Weihnachtsmarkt, seinem Vater Bernd gehört das Kasseler Riesenrad, das bereits auf dem Friedrichsplatz aufgebaut ist. Dort müssen nur noch Kleinigkeiten erledigt werden, die vielen Lämpchen werden geputzt und die roten Teppiche vor dem Fahrgeschäft müssen noch ausgerollt werden.

132 Stände hat der Märchen-Weihnachtsmarkt Kassel zu bieten

Für die vielen Gäste, die den Märchenweihnachtsmarkt mal von oben sehen wollen. Übrigens gibt es dort in diesem Jahr 132 Stände.

Der Märchenweihnachtsmarkt hat vom 25. November bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr) geöffnet. Auch nach den Feiertagen laden die Stände vom 27. bis 30. Dezember, zu einem Bummel ein.

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