Ab März 2016 über Kassel: Doppelstock-Intercity vor dem Start

Bald kann man doppelstöckig unterwegs sein: Im Intercity-Zug der Deutschen Bahn. Foto: dpa

Kassel. Die neuen doppelstöckigen Intercitys (Intercity 2) der Deutschen Bahn kommen nach dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember im Fernverkehr zuerst im Norden zum Einsatz.

Ihren bundesweiten Start - wegen Lieferproblemen beim Hersteller Bombardier verspätet - haben die fabrikneuen Züge nach Angaben der DB auf der IC-Linie von Norddeich über Emden, Bremen, Hannover und Braunschweig nach Leipzig. Ab Februar 2016 folgt die Linie Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März 2016 die Verbindung Norddeich-Emden-Köln.

Durch Nordhessen sollen erste Doppelstock-IC ebenfalls im kommenden Jahr verkehren: Nach Angaben der Bahn ist 2016 auf der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV), wo der Fernverkehr zwischen Rhein/Ruhr und dem Osten über die Jahre deutlich eingedampft wurde, der Start in die Umstellung auf lokbespannte Intercity-2-Züge geplant. Laut Fahrgastverband Pro Bahn ist der Einsatz von täglich zwei Doppelstock-Zugpaaren zwischen Düsseldorf und Weimar über Kassel und Bebra ab März 2016 vorgesehen.

Von Weimar fahren die Züge nach Halle oder Jena weiter. Langfristig sollen 120 der neuen Doppelstock-Züge auf die Schiene. Sie lösen jahrzehntealte IC-Waggons ab und bieten nach Angaben der DB erheblich mehr Komfort. Die Intercity 2 sollen ruhiger, leiser und sparsamer rollen. Neu sind Kleinkindbereiche für Familien mit Stauraum für Gepäck und Spielfläche für Kinder.

Die Waggontüren sollen extrabreit sein, für sehbehinderte Menschen kündigt die DB ein Wegeleitsystem an. 465 Sitzplätze bieten die Doppelstock-Züge jeweils auf zwei Etagen, den Speisewagen ersetzt die DB durch Snacks und Getränke, die am Platz serviert werden. (mit dpa)

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