Parkstraße und Teil der Westendstraße werden von Grund auf erneuert

Ab März wird gebuddelt

In die Jahre gekommen: Die Parkstraße ist marode und soll von Grund auf saniert werden. Foto: Herzog

Mitte  / West. Die Parkstraße und ein Teil der Westendstraße in den Stadtteilen West und Mitte müssen von Grund auf saniert werden. Fahrbahnen, Gehwege und Versorgungsleitungen sind in die Jahre gekommen. Sie sollen in mehreren Bauabschnitten erneuert werden. Baustart ist am 15. März, Ende 2011 werden die Arbeiten voraussichtlich beendet sein.

Uwe Bischoff vom Straßenverkehrsamt und Winfried Roolf vom Kasseler Ingenieurbüro RNT stellten die Pläne am Donnerstagabend den Ortsbeiräten Mitte und West vor. Zuvor waren die Anlieger informiert worden. Sie werden zu 50 Prozent an den Sanierungskosten beteiligt. Die Baukosten für die Parkstraße, die auf einer Länge von 435 Metern zwischen Westendstraße und Querallee erneuert wird, werden auf 1,2 Millionen Euro beziffert. Für den 100 Meter langen Abschnitt der Westendstraße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Parkstraße sind 325 000 Euro veranschlagt. Die Summen können sich laut Bischoff durch die Beteiligung der Versorgungsträger verringern.

Flickenteppich

Die Straßen seien in einem derart schlechten Zustand, dass die Verkehrssicherheit stark eingeschränkt sei, sagte Bischoff. Das Basaltpflaster habe sich verschoben, die mehrfach ausgebesserten Straßen glichen einem Flickenteppich.

Bevor Fahrbahnen und Gehwege erneuert werden, geht es in die Erde. Der Kasseler Entwässerungsbetrieb (KEB) arbeitet sich als Erster von der Westendstraße / Ecke Friedrich-Ebert--Straße bis Oktober über die Parkstraße bis zur Querallee vor. Wenn der Kanal erneuert ist, verlegen die Städtischen Werke unter anderem eine neue Hauptwasserleitung für Frisch- und Löschwasser vom Wasserbehälter Kratzenberg. Die Bauzeit ist mit drei bis vier Monaten veranschlagt. Wenn der Winter mitspielt, könnte der Straßenbau im Frühjahr 2011 beginnen.

Die von Bäumen gesäumte Parkstraße und die Westendstraße sollen ihren Charakter behalten. Das Pflaster wird von der Fahrbahn verschwinden, aber nach dem Vorbild der Unterneustädter Blücherstraße auf Parkstreifen und Einfassungen der Baumscheiben zu finden sein. Für die Bürgersteige sind Betonplatten vorgesehen. Schützenswerte Bäume will man erhalten. In der Parkstraße sollen 16 der 67 Bäume durch neue ersetzt werden. In der Westendstraße werden acht von zwölf Ulmen, die unter Käferbefall leiden, ersetzt. Der Straßenbau soll auf die Bauarbeiten an der Albert-Schweitzer-Schule abgestimmt werden. Auf dem Gelände entsteht ein Forschungszentrum. (els)

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