Stadt für die Umbenennung

Magistrat stimmt für Halitplatz-Haltestelle

Kassel. Der Magistrat der Stadt Kassel hat am Montagvormittag dem Vorschlag von Oberbürgermeister Bertram Hilgen zugestimmt, eine Straßenbahnhaltestelle auf der Holländischen Straße nach dem von dem NSU ermordeten Halit Yozgat zu benennen.

Nazi-Mordserie: Der Kasseler Fall

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Das bestätigte Hans-Jürgen Schweinsberg, Sprecher der Stadt, auf Anfrage der HNA. Ob der Vorschlag von den Magistratsmitgliedern einstimmig beschlossen wurde, darüber machte Schweinsberg keine Angaben. Er verwies darauf, dass es keine Auskunft über die Stimmabgabe in der nicht öffentlichen Sitzung gebe.

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Die Stadt Kassel werde im nächsten Schritt nun auf die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) zugehen und diese bitten, die Haltestelle Mombachstraße/Philipp-Scheidemannhaus in Halitplatz/Philipp-Scheidemannhaus umzubenennen.

„Wir setzen den Beschluss des Magistrats natürlich um“, sagt KVG-Sprecherin Heidi Hamdad. Durch die Umbenennung entstünden Kosten von insgesamt 3000 Euro: Mit dem Geld würden die Schilder an der Haltestelle, die Zielanzeigen in den Fahrzeugen, die Fahrpläne und die Liniennetzpläne geändert. (use)

Archiv-Video: Halitplatz in Kassel eingeweiht

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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