In den Messehallen

Hamsterschloss und Katzenbett: Prinzessin von Hohenzollern zeigt Kollektion

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In ihrem Element: Maja Prinzessin von Hohenzollern in den Kasseler Messehallen mit ihrer Kollektion für Haustiere. Darunter etwa Jacken für Hunde und Katzen sowie Betten für die Vierbeiner.

Kassel. Eine Prinzessin in den Kasseler Messehallen und dann stellt diese auch noch Utensilien für Haustiere vor? Manch einen Besucher der Fachmesse „Garten- und Zooevent“ hatte die Anwesenheit einer Adeligen am Samstag überrascht.

Und so haperte es zunächst mit der richtigen Ansprache: „Nein, nicht Frau Prinzessin.“ Einfach „Prinzessin“ oder „Frau von Hohenzollern“, sagte die 42-Jährige. Sie war aus Spanien nach Kassel gereist, um hier ihre neue Kollektion für Nagetiere zu präsentieren. Denn Maja Prinzessin von Hohenzollern ist tierisch verliebt.

Die Ex-Frau von Prinz Ferfried von Hohenzollern engagiert sich seit Jahren für den Tierschutz und weiß ihre Liebe zu Tieren auch zu vermarkten. Gemeinsam mit der Firma Trixie hat die Designerin eine Kollektion für Haustiere entworfen.

Egal ob Hamsterschloss aus rosa Plüsch für 16,99 Euro oder das Himmelbett für Katzen für rund 100 Euro, alles ist mit dem königlichen Wappen bestickt. Ganz neu sei die royale „Kollektion für tierische Nagerprinzen und Nagerprinzessinnen“, wie die überzeugte Vegetarierin ihre Produkte anpreist. Denn für Rate, Hamster und Meerschweinchen gebe es bislang nur langweilige Holzhütten im Fachhandel.

Die Prinzessin selbst lebt mit 14 Hunden, vier Katzen, 30 Kaninchen, vier Fischen und acht Hamstern in der südspanischen Stadt Marbella, in der Nähe von Málaga. Alle Tiere habe sie aus dem Tierheim geholt.

Kinder hat Maja von Hohenzollern keine. Aber mit „vier Pfoten und Fell“ habe sie auch so genug zu tun. Um alle ihre Tiere kümmere sie sich selbst.

Und eine neue Heirat? „Ich würde nur meinen Hund heiraten“, sagt die Frau, deren Ehe mit Prinz Ferfried von Hohenzollern 2004 nach nur fünf Jahren zerbrochen war, weil der Prinz mit dem Fotomodel Tatjana Gsell angebandelt hatte.

Während die Prinzessin über diese Ereignisse am Samstag in den Messehallen kein Wort verlor, erinnerte sie sich aber an ihre erste große Liebe: Die hat sie als Kind geschenkt bekommen, hieß „Piepsi“ und war ein Meerschweinchen. Inzwischen sei sie aber eher ein „großer Ratten-Fan“, auch wenn die ein schlechtes Image hätten. Vor allem für Kinder seien Ratten als Haustier geeigneter als Hamster. Denn diese seien, anders als Hamster, tagaktiv und zudem schlau genug, um ihnen etwas beibringen zu können.

Von Bastian Ludwig

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