Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Sanierung des Mönchshauses in Espenau mit 30 000 Euro

Maler- und Putzarbeiten stehen an

Engagiert: Dieter Semdner (von links), Hans-Dieter Baller, Ute Willinger (Stiftung Denkmalschutz), Jutta Viehmann und Volmar Deutschmann freuen sich über die Baufortschritte. Foto: Oschmann

Espenau. Jutta und Ilka Viehmann, Dieter Semdner, Volmar Deutschmann und Christoph Zähring haben sich einer Sache verschrieben: dem Erhalt des historischen Mönchshauses. Daran haben die fünf ihr Herz gehängt und zählen damit zum harten Kern derer, die bei der Sanierung des ältesten Hauses in Mönchehof regelmäßig mit Hand anlegen, würdigte Hans-Dieter Baller, Vorsitzender des Vereins Denkmalpflege Mönchshaus, seine Mitstreiter.

2010 begannen die Instandsetzungsarbeiten, mit denen das älteste Gebäude in Mönchehof und letzte verbliebene Gebäude des historische Klosterguts aus dem 14. Jahrhundert erhalten werden soll. 230 000 Euro betragen die Kosten. Die Gemeinde Espenau, das Hessische Amt für Denkmalpflege und der Landkreis Kassel haben das Projekt finanziell unterstützt. Nicht zu bezahlen: all die Arbeitsstunden der Ehrenamtlichen.

Mit 30 000 Euro beteiligt sich jetzt auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an der Sanierung. Sie will mit dazu beitragen, dass das historische Gemäuer erhalten bleibt, und zugleich den Einsatz der Freiwilligen würdigen, sagte Stiftungsvertreterin Ute Willinger. Sie informierte sich vor Ort über die Baufortschritte.

Viel hat der Verein in den vier Jahren geschafft, jetzt beginnt die letzte Bauphase. Vor allem Maler- und Putzarbeiten stehen an, Dielen, Fußböden, Türen müssen gemacht, an historischen Stellen spezielle Farbe aufgebracht werden.

Auch die marode Außentreppe und das schmiedeeiserne Geländer stehen auf dem Arbeitsplan. 2015/16 soll das Mönchshaus, dessen Fassade bereits gestrichen und ein Blickfang ist, fertig saniert sein. Dann soll es gewerblich genutzt und als Bürogebäude vermietet werden.

Von Sabine Oschmann

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