Friedrich-Ebert-Straße: Team hat Arbeit im Fördergebiet „Aktive Kernbereiche“ aufgenommen

Managerinnen für die Meile

Simone Mäckler

kassel. Sarah Philipp und Simone Mäckler haben ihre Arbeit im Fördergebiet Friedrich-Ebert-Straße aufgenommen. Die so genannten Kernbereichsmanagerinnen führen erste Gespräche mit Eigentümern, Einzelhändlern und anderen Anrainern. Dabei wollen sie die Themen und Nöte im Quartier kennenlernen und sich selbst bekannt machen.

Das Team soll bis 2015 die im Integrierten Handlungskonzept Friedrich-Ebert-Straße beschriebenen 44 Maßnahmen umsetzen. Neben dem Aufbau des Büros an der Friedrich-Ebert-Straße und der Vernetzung werden als erste Aufgaben das Leerstandsmanagement und die Eigentümerberatung angepackt. „Wir haben einen sehr großen Handlungsbedarf im Fördergebiet“, erklärt Carlo Frohnapfel, der im städtischen Planungsamt das Projekt zur Quartiersentwicklung Friedrich-Ebert-Straße leitet. Auch wenn sich schon sehr viel bewegt und der Leerstand von Ladenlokalen sich deutlich verringert habe, gebe es noch viele ungenutzte Büroflächen in den oberen Etagen zahlreicher Gebäude. Hier gelte es, Nutzungskonzepte zu entwickeln und mit den Eigentümern Wege zu suchen, wie dem Leerstand auf Dauer begegnet werden kann.

Das gesamte Team des Kernbereichsmanagements besteht aus Sarah Philipp und Dirk Ruß von der Planungsgruppe Stadtbüro und Simone Mäckler und Karl-Heinz Range von den Vereinigten Wohnstätten 1889. In einem europaweiten Vergabeverfahren hatten sich die Planungsgruppe Stadtbüro aus Dortmund und die Vereinigten Wohnstätten 1889 aus Kassel gegen die Konkurrenz durchgesetzt. „Für das Kernbereichsmanagement haben wir gute Partner gefunden, die sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen hervorragend ergänzen“, sagt Baudezernent Dr. Joachim Lohse.

Damit habe man eine gute Ebene für die Quartiersentwicklung geschaffen. Wenn man die mit dem Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ verbundenen Chancen vollständig nutzen wolle, müssten alle mitziehen. „Da machen wir uns aber keine Sorgen“, sagt Lohse. Die Menschen rund um die Friedrich-Ebert-Straße seien außergewöhnlich engagiert. (els) Fotos: nh 

Ab März ist das Team regelmäßig in seinem Büro an der Friedrich-Ebert-Straße 32 bis 34 anzutreffen. Geöffnet ist das Büro Montag und Donnerstag jeweils von 9 bis 13 Uhr, Dienstag und Mittwoch jeweils von 16 bis 20 Uhr.

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